Systemtherapien beim Urothelkarzinom der Harnblase und des oberen Harntrakts
- 14.01.2022
- Extended Abstract
- Verfasst von
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Dr. med. Lena Züllig
Korrespondierender Autor Dr. med. Lena Züllig
- Medizinische Onkologie und Hämatologie, Kantonsspital Winterthur, 8401, Winterthur, Schweiz
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Miklos Pless
Miklos Pless
- Medizinische Onkologie und Hämatologie, Kantonsspital Winterthur, 8401, Winterthur, Schweiz
- Erschienen in
- Urologie in der Praxis | Ausgabe 1/2022
Auszug
In der Schweiz erkranken ca. 1300 Personen pro Jahr an einem Malignom der Harnblase bzw. des Harnleiters, daran versterben ca. 550 Personen jährlich. Bezüglich der Geschlechterverteilung sind Männer weiterhin häufiger betroffen als Frauen [1]. Histologisch handelt es sich bei 95 % der Tumoren um Urothelkarzinome, weitere mögliche Histologien sind Plattenepithel- und Adenokarzinome. Grundsätzlich können Urothelkarzinome im ganzen ableitenden Harntrakt und oft auch multilokulär auftreten, in über 90 % der Fälle findet sich der Tumor allerdings in der Blase. Als gesicherte Risikofaktoren gelten neben Nikotin, aromatischen Aminen und dem Zytostatikum Cyclophosphamid auch chronische Infekte der Blase. So sind Plattenepithelkarzinome der Blase mit der urogenitalen Schistosomiasis vergesellschaftet. Bezüglich hereditärer Ursachen ist das Lynch-Syndrom (HNPCC [„hereditary non-polyposis colorectal syndrom“]) zu nennen, insbesondere Träger einer MSH‑2-Mutation erkranken häufiger an einem Urothelkarzinom [2]. …
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- Titel
- Systemtherapien beim Urothelkarzinom der Harnblase und des oberen Harntrakts
- Verfasst von
-
Dr. med. Lena Züllig
Miklos Pless
- Publikationsdatum
- 14.01.2022
- Verlag
- Springer Vienna
- Erschienen in
-
Urologie in der Praxis / Ausgabe 1/2022
Print ISSN: 2661-8737
Elektronische ISSN: 2661-8745 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s41973-022-00166-1
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