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05.04.2019 | Originalien | Ausgabe 1/2019 Open Access

Journal für Gynäkologische Endokrinologie/Österreich 1/2019

Medikamentöse Therapie des Uterus myomatosus mit dem Präparat Ulipristalacetat – ein Update

Zeitschrift:
Journal für Gynäkologische Endokrinologie/Österreich > Ausgabe 1/2019
Autor:
Assoc. Prof. PD Dr. med. univ. Kazem Nouri
Wichtige Hinweise
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird in dieser Fachpublikation in der Regel das generische Maskulinum als geschlechtsneutrale Form verwendet.

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Myoma uteri sind die am häufigsten auftretenden gutartigen Tumoren des Uterus. Die Häufigkeit des Auftretens von Myomen bei Frauen im reproduktionsfähigen Alter schwankt in der Literatur zwischen 20 und 50 %. Myome stellen bei einer geringen Anzahl Kinderwunschpatientinnen die alleinige Ursache für die Infertilität und Sterilität dar. Es existieren mannigfaltige Möglichkeiten der Behandlung von Myomen, sie reichen von einer konservativen Therapie bis hin zur operativen Entfernung des Uterus. Die Behandlung mit Ulipristalacetat (UPA, Esmya®) hat sich in den letzten Jahren gerade bei Kinderwunschpatientinnen sehr bewährt. Durch fünf Fallmeldungen von schweren Leberstörungen wurden aufgrund eines möglichen kausalen Zusammenhangs zwischen UPA und den akuten Leberversagen eine eingehende Untersuchung und eine Nutzen-Risiko-Abwägung durchgeführt. Dieses Risikobewertungsverfahren wurde nach erfolgtem EU-Kommissionsentscheid mit Juli 2018 abgeschlossen. Es beinhaltet Indikationseinschränkungen und eine neue Kontraindikation sowie Vorgaben zur notwendigen Überwachung der Leberfunktion als Maßnahme zur Risikominimierung. In dieser Arbeit wird darauf näher eingegangen und die genaue neue Anwendung der Esmya®-Therapie erläutert.
Literatur
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