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05.06.2019 | Orthomolekulare Medizin | Ausgabe 2/2019

Journal für Gynäkologische Endokrinologie/Schweiz 2/2019

Magnesium – das unterschätzte Mineral

Rolle von Magnesium im Stoffwechsel und praktische Empfehlungen

Zeitschrift:
Journal für Gynäkologische Endokrinologie/Schweiz > Ausgabe 2/2019
Autor:
Dr. Roland Stegmann
Wichtige Hinweise

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Neben seiner Funktion als Elektrolyt spielt Magnesium eine entscheidende Rolle im Stoffwechsel. Mehr als 700 Enzymsysteme benötigen Magnesium als Kofaktor. Von zentraler Bedeutung ist das Mineral für den Energiestoffwechsel. Zahlreiche Hormone und Neurotransmitter sowie alle Organe und Gewebe sind zum richtigen Funktionieren auf Magnesium angewiesen. Ein Mangel kann sich folglich in ganz unterschiedlichen Formen manifestieren, was seine Erkennung erschweren kann. Dutzende von Symptomen werden mit einem Magnesiummangel in Verbindung gebracht. Erhebungen lassen vermuten, dass Magnesiummangel in der Bevölkerung weiter verbreitet ist als bislang angenommen. Viele Ursachen können dazu beitragen. Zahlreiche Studien zeigen, dass Magnesium bei der Therapie und Prävention vieler Erkrankungen erfolgreich eingesetzt werden kann. Für einen breiteren Einsatz in der Medizin sprechen die hohe Verträglichkeit, das breite therapeutische Spektrum, die einfache Anwendung, das weitgehende Fehlen von Interaktionen mit Medikamenten, die kurze Halbwertszeit und nicht zuletzt der günstige Preis.

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Literatur
Über diesen Artikel

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