Skip to main content
main-content

Tipp

Weitere Artikel dieser Ausgabe durch Wischen aufrufen

01.04.2015 | Originalien | Ausgabe 2/2015

Pädiatrie & Pädologie 2/2015

Infektiöse obere Luftwegsobstruktion

Ein pädiatrischer Notfall

Zeitschrift:
Pädiatrie & Pädologie > Ausgabe 2/2015
Autoren:
Dr. A. Pfleger, Univ.-Prof. Dr. E. Eber

Zusammenfassung

Infektiöse Erkrankungen der oberen Luftwege können besonders beim Säugling und Kleinkind zum Notfall mit partieller bis kompletter Luftwegsobstruktion und respiratorischer Insuffizienz führen. Sie erfordern ein besonnenes, ruhiges Vorgehen, manchmal aber auch ein rasches Eingreifen des erstversorgenden Mediziners. Fragen nach dem Symptombeginn, begleitender Rhinitis und Fieber sowie eine orientierende Anamnese zu möglicherweise bereits bekannten Atemwegsproblemen seit der Geburt oder in den ersten Wochen danach (z. B. kongenitale Malformationen von Larynx oder Trachea) und eine sorgfältige Beobachtung zur Einschätzung des Ausmaßes der Atemnot und Zuordnung des Atemgeräuschs zu den Atemphasen stehen am Beginn jeder Untersuchung. Die systemische Applikation von Steroiden und Inhalation von Epinephrin (Adrenalin) sind Standard bei der viralen Laryngotracheobronchitis, der häufigsten infektiösen Luftwegserkrankung mit oberer Luftwegsobstruktion. Seltene Differenzialdiagnosen wie die bakterielle Tracheitis, der Retro- und Parapharyngealabszess oder die Epiglottitis erfordern ein spezielles Management.

Bitte loggen Sie sich ein, um Zugang zu diesem Inhalt zu erhalten

Literatur
Über diesen Artikel

Weitere Artikel der Ausgabe 2/2015

Pädiatrie & Pädologie 2/2015Zur Ausgabe

Aktuell

Aktuell