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01.09.2017 | Intensivmedizin | Ausgabe 4/2017

Wiener klinisches Magazin 4/2017

Hepatokardiale Wechselwirkungen

Interaktionen zweier Organsysteme

Zeitschrift:
Wiener klinisches Magazin > Ausgabe 4/2017
Autoren:
Dr. Thomas Horvatits, Dr. Andreas Drolz, Dr. Karoline Rutter, Dr. Kevin Roedl, Prof. Dr. Stefan Kluge, Priv.-Doz. Dr. Valentin Fuhrmann
Wichtige Hinweise
Dieser Beitrag wurde in der Zeitschrift Medizinische Klinik – Intensivmedizin und Notfallmedizin 2016 · 111:447–452 erstveröffentlicht. Zweitpublikation mit freundlicher Genehmigung der Autoren.

Zusammenfassung

Interaktionen zwischen dem kardialen und hepatalen System sind häufige Komplikationen bei Patienten mit Lebererkrankungen. Eine reduzierte kardiale Funktion ohne zugrunde liegende kardiale Erkrankung bei Patienten mit Leberzirrhose wird als zirrhotische Kardiomyopathie (CCMP) bezeichnet. Die typische hyperdyname Kreislaufregulation äußerst sich durch ein gesteigertes Herzzeitvolumen sowie einen herabgesetzten systemischen Gefäßwiderstand und kann so eine manifeste Herzinsuffizienz maskieren. Die portopulmonale Hypertension (POPH), eine Form der pulmonalarteriellen Hypertonie in Zusammenhang mit portaler Hypertension, ist eine seltene, doch schwerwiegende Komplikation bei Patienten mit chronischer Lebererkrankung. Als medikamentöse Therapieoption stehen Vasodilatoren, wie Prostazykline, Endothelinrezeptorantagonisten und Phosphodiesterase-5-Hemmer, zur Verfügung. Die hypoxische Hepatitis (HH) oder auch Schockleber geht mit einem fulminanten Transaminasenanstieg bedingt durch Leberzellnekrose infolge von kardialem, zirkulatorischem oder respiratorischem Versagen einher. Im folgenden Beitrag wird eine Übersicht über die genannten Krankheitsbilder gegeben.

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Literatur
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