Skip to main content
Erschienen in: Pädiatrie & Pädologie 1/2018

27.11.2017 | Originalie

Generation Ego

Die Werte der Jugend im 21. Jahrhundert

verfasst von: Mag. Philipp Ikrath

Erschienen in: Pädiatrie & Pädologie | Ausgabe 1/2018

Einloggen, um Zugang zu erhalten

Zusammenfassung

Gegenwärtig findet ein Wertewandel statt, der sich vor allem an der jungen Generation beobachten lässt: Gemeinschaftsorientierte werden durch individualistische Werte abgelöst. Deswegen wird die Jugend mitunter als Ego-Generation bezeichnet. Diesem Wertewandel liegt ein gesellschaftlicher Wandel zugrunde. Marktwirtschaftliches Denken, z. B. das Denken in den Kategorien Gewinn und Verlust, erobert alle, zunehmend auch private Lebensbereiche. Einem solchen Denken sind moralische und ethische Argumente fremd. In ihm gibt es nichts als den Eigennutz. Das erklärt, warum Jugendliche in ihrer Lebensführung sehr auf sich selbst konzentriert sind, gleichzeitig aber idealisierte Vorstellungen vom ruhigen, sicheren Leben wieder im Aufschwung sind. Dabei handelt es sich jedoch um Wunschbilder, die in der konkreten Praxis ungelebt bleiben.
Literatur
1.
Zurück zum Zitat Kracauer S (1972) Die Angestellten. Aus dem neuesten Deutschland. Frankfurt am Main Kracauer S (1972) Die Angestellten. Aus dem neuesten Deutschland. Frankfurt am Main
2.
Zurück zum Zitat Heitmeyer W (Hrsg) (2008) Deutsche Zustände. Folge 6. Frankfurt am Main Heitmeyer W (Hrsg) (2008) Deutsche Zustände. Folge 6. Frankfurt am Main
Metadaten
Titel
Generation Ego
Die Werte der Jugend im 21. Jahrhundert
verfasst von
Mag. Philipp Ikrath
Publikationsdatum
27.11.2017
Verlag
Springer Vienna
Erschienen in
Pädiatrie & Pädologie / Ausgabe 1/2018
Print ISSN: 0030-9338
Elektronische ISSN: 1613-7558
DOI
https://doi.org/10.1007/s00608-017-0520-y

Weitere Artikel der Ausgabe 1/2018

Pädiatrie & Pädologie 1/2018 Zur Ausgabe

Panorama

Panorama