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09.01.2018 | Originalien | Ausgabe 1/2018 Open Access

Pädiatrie & Pädologie 1/2018

Verein GROSSE SCHÜTZEN KLEINE

Forschung und darauf basierende Maßnahmen ergeben effektive Kinderunfallprävention

Zeitschrift:
Pädiatrie & Pädologie > Ausgabe 1/2018
Autoren:
Univ.-Prof. Dr. med. Holger Till, Dr. Mag. phil. Peter Spitzer, BA Elisabeth Fanninger

Zusammenfassung

Der gemeinnützige Verein GROSSE SCHÜTZEN KLEINE arbeitet seit 1983 daran, tödliche, schwere und leicht vermeidbare Kinderunfälle verhindern zu helfen. Dabei kooperiert GROSSE SCHÜTZEN KLEINE eng mit der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendchirurgie Graz und mit vielen weiteren Kliniken und steht in regem Austausch mit internationalen Kindersicherheitsnetzwerken. Das Konzept des Vereins beruht auf intensiver Kinderunfallforschung kombiniert mit der direkten Umsetzung der gewonnenen Ergebnisse in diversen Projekten, Vorträgen, Publikationen und in der Medienarbeit. In der Unfalldatenbank Styrian Injury Surveillance System werden alle Unfälle der steirischen Bevölkerung vom Forschungszentrum für Kinderunfälle erfasst, ausgewertet und analysiert – besonders detailliert die Kinderunfälle. Die beiden größten Projekte des Vereins GROSSE SCHÜTZEN KLEINE sind das erste österreichische Kindersicherheitshaus BÄRENBURG und das Beteiligungsprojekt KinderSichere Bezirke. Mehr als 30 Jahre Arbeit im Dienst der Kindersicherheit zeigen: Unfallprävention wirkt! Waren es 1983 noch 198 Kinder, die in Österreich tödlich verunfallten, ist diese Zahl bis 2015 um etwa 85 % auf 24 infolge eines Unfalls verstorbene Kinder gesunken. Die Zahl spitalbehandelter Kinderunfälle lag 1983 österreichweit noch bei 270.000 und sank bis 2015 auf 166.000. Neben technischen Errungenschaften, gesetzlichen Bestimmungen und einer besseren medizinischen Versorgung kommt der kontinuierlichen Wissensweitergabe und Bewusstseinsbildung zur Unfallprävention eine wesentliche Rolle zu. Zu tun gibt es für den Verein GROSSE SCHÜTZEN KLEINE immer noch genug, denn: Jeder Kinderunfall ist einer zu viel!
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