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Darmultraschall mit Schwerpunkt chronisch entzündlicher Darmerkrankungen – wie hilfreich?

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Zusammenfassung

Der Darmultraschall hat insbesondere bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) einen fixen Platz in der Routinediagnostik erobert. Die günstige, breit verfügbare Sonographie ist komplementär zu anderen diagnostischen Verfahren zu sehen und sollte ergänzend zur Endoskopie aufgrund der fehlenden Strahlenbelastung und der raschen Verfügbarkeit als primäres bildgebendes Verfahren eingesetzt werden. Die Beurteilung der Entzündungsaktivität zum Therapiemonitoring bei CED sollte leitlinienkonform in erster Linie mit hochauflösender Sonographie erfolgen. Extramurale Komplikationen einer CED wie Abszess oder Fistelbildungen sollten in erster Linie mithilfe von Ultraschall oder Magnetresonanztomographie (MRT) abgeklärt werden, eine Computertomographie sollte aufgrund der Strahlenbelastung bei den häufig jüngeren CED-Patienten nur bei Versagen der anderen bildgebenden Verfahren oder im Notfall angewendet werden. Wichtige Differenzialdiagnosen zu CED können in der Hand des Geübten sicher erkannt werden.
Titel
Darmultraschall mit Schwerpunkt chronisch entzündlicher Darmerkrankungen – wie hilfreich?
Verfasst von
Dr. Wolfgang Sturm
Publikationsdatum
15.11.2018
Verlag
Springer Vienna
Erschienen in
Journal für Gastroenterologische und Hepatologische Erkrankungen / Ausgabe 4/2018
Print ISSN: 1728-6263
Elektronische ISSN: 1728-6271
DOI
https://doi.org/10.1007/s41971-018-0040-z
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Bildnachweise
iStock_000010213788Large/© zilli / Getty Images / iStock