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15.11.2018 | Gastroenterologie | Originalien | Ausgabe 4/2018

Journal für Gastroenterologische und Hepatologische Erkrankungen 4/2018

Darmultraschall mit Schwerpunkt chronisch entzündlicher Darmerkrankungen – wie hilfreich?

Zeitschrift:
Journal für Gastroenterologische und Hepatologische Erkrankungen > Ausgabe 4/2018
Autor:
Dr. Wolfgang Sturm

Zusammenfassung

Der Darmultraschall hat insbesondere bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) einen fixen Platz in der Routinediagnostik erobert. Die günstige, breit verfügbare Sonographie ist komplementär zu anderen diagnostischen Verfahren zu sehen und sollte ergänzend zur Endoskopie aufgrund der fehlenden Strahlenbelastung und der raschen Verfügbarkeit als primäres bildgebendes Verfahren eingesetzt werden. Die Beurteilung der Entzündungsaktivität zum Therapiemonitoring bei CED sollte leitlinienkonform in erster Linie mit hochauflösender Sonographie erfolgen. Extramurale Komplikationen einer CED wie Abszess oder Fistelbildungen sollten in erster Linie mithilfe von Ultraschall oder Magnetresonanztomographie (MRT) abgeklärt werden, eine Computertomographie sollte aufgrund der Strahlenbelastung bei den häufig jüngeren CED-Patienten nur bei Versagen der anderen bildgebenden Verfahren oder im Notfall angewendet werden. Wichtige Differenzialdiagnosen zu CED können in der Hand des Geübten sicher erkannt werden.

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