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01.09.2015 | intensivpflege | Ausgabe 6-7/2015

ProCare 6-7/2015

Auch Wortlosigkeit und Stille zulassen

Betreuung der Angehörigen von Organspendern an der Intensivstation

Zeitschrift:
ProCare > Ausgabe 6-7/2015
Autor:
Dr. Helga Dier

Zusammenfassung

Hintergrund

Die Betreuung von und das Gespräch mit den Angehörigen von Organspendern gehört zu den schwierigsten Aufgaben an einer Intensivstation. Insbesondere die Qualität des Gesprächs kann durch eine exakte und zeitgerechte Vorbereitung, Schaffung von entsprechenden Rahmenbedingungen und Ausbildung auf dem Gebiet der Kommunikation deutlich verbessert werden.

Voraussetzung und Methodik

Die exakte Vorbereitung beinhaltet Wissen über den Patienten und seine Angehörigen, seinen kulturellen und religiösen Hintergrund, medizinische Daten und Untersuchungsergebnisse. Kenntnis und Rücksicht auf ethische Unterschiede verschiedener Kulturkreise ist ebenso wie die Überwindung von Sprachbarrieren mittels Dolmetscher ein wichtiger Aspekt. Besprechungen im Team mit betreuendem Intensivarzt, Pflegepersonen und Transplantationsbeauftragten gewährleisten, dass alle Fragen zum Thema Hirntod und Organspende ausreichend beantwortet werden können. Am Beginn des Gesprächs soll stets die unangenehme Botschaft überbracht werden. Erst nachdem die Nachricht vom Tod erkennbar an verbalen und nonverbalen Äußerungen akzeptiert wurde, soll das Gespräch zur Organspende übergeleitet werden.

Schlussfolgerung

In the conversation, openness, empathy, authenticity, emotional support as well as friendly/attentive conversation technique are important. Communication skills can be improved through seminars and regular training.

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Literatur
Über diesen Artikel

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