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Was muss der Internist bei Patienten unter Biologikabehandlung beachten?

Infektionen und Autoimmunphänomene

  • 29.06.2022
  • Biologika
Erschienen in:

Zusammenfassung

Biologika zur Beeinflussung des Immunsystems spielen in der Behandlung von Autoimmun- und Tumorerkrankungen eine wichtige Rolle. Durch den Einsatz dieser nebenwirkungsarmen und gut wirksamen Therapeutika hat sich die Behandlung deutlich verbessert, sodass es zu einem längeren therapeutischen Einsatz kommt. Daher spielen Nebenwirkungen in der ärztlichen Betreuung auch außerhalb der Primärbehandlung eine immer größere Rolle. Durch die immunsuppressiven bzw. immunmodulierenden Biologika steigt das Risiko von Infektionen mit typischen Erregern vor allem der oberen Atemwege und des Urogenitaltrakts. Aber auch Infektionen mit selteneren Erregern wie Pilzen oder Mykobakterien treten vermehrt auf. Unter immunverstärkenden Biologika treten an den verschiedensten Organen Autoimmunphänomene auf, die zunächst durch Pausierung der Therapie oder aber durch eine immunsuppressive Therapie behandelt werden können.
Titel
Was muss der Internist bei Patienten unter Biologikabehandlung beachten?
Infektionen und Autoimmunphänomene
Verfasst von
Prof. Dr. Thomas Zander
Michael Hallek
Publikationsdatum
29.06.2022
Verlag
Springer Vienna
Erschienen in
rheuma plus / Ausgabe 5/2022
Print ISSN: 1868-260X
Elektronische ISSN: 2191-2610
DOI
https://doi.org/10.1007/s12688-022-00536-0
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