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01.12.2015 | bericht | Ausgabe 4/2015

Psychotherapie Forum 4/2015

Psychotherapie und alternative Heilverfahren/komplementäre Methoden

Zeitschrift:
Psychotherapie Forum > Ausgabe 4/2015
Autoren:
Sabine Völkl-Kernstock, Ursula Margreiter, Iris Ebner, Lucia Zehetgruber
Wichtige Hinweise
Zur besseren Lesbarkeit wird in diesem Beitrag die Sprachform des generischen Maskulinums verwendet und ist als geschlechtsunabhängig zu verstehen.

Zusammenfassung

Im Zusammenhang mit der allgemeinen Diskussion zur Abgrenzung von Psychotherapie zu alternativen Heilverfahren bzw. synonym dazu komplementären Methoden geht die vorliegende Studie der Frage nach, welche dieser nicht psychotherapeutischen Methoden bekannt sind und welchen Stellenwert diese Heilverfahren nach Ansicht der Auszubildenden des Propädeutikums des Österreichischen Arbeitskreises für Gruppentherapie und Gruppendynamik (ÖAGG) einnehmen.
Mittels eines selbst entwickelten Fragebogens wurden alle 720 Auszubildenden des Propädeutikums des ÖAGG befragt. Bei einer Rücklaufquote von 19,2 % zeigte sich, dass von den Befragten spontan insgesamt 628 alternative Heilverfahren genannt wurden, wobei 73,2 % angeben, in den vergangenen zwei Jahren alternative Heilverfahren selbst angewendet bzw. in Anspruch genommen zu haben. 35,5 % der Befragten sind der Ansicht, dass eine zusätzliche Ausbildung in einem alternativen Heilverfahren für potentielle Klienten von Bedeutung ist. 18,8 % der an der Studie teilnehmenden Probanden haben bereits eine Ausbildung in einer oder mehreren alternativen Verfahren absolviert. 52,9 % sind der Meinung, dass es Verfahren gibt, deren Anwendung innerhalb der psychotherapeutischen Behandlung abzulehnen ist. In diesem Zusammenhang werden Esoterik, Energetik und Wahrsagen am häufigsten genannt. 47,1 % geben an, Interesse an einer Integration von alternativen Heilverfahren in der fachspezifischen psychotherapeutischen Ausbildung zu haben, wohingegen 50,7 % kein Interesse an einer solchen Integration haben. Dieses Ergebnis deutet auf eine gewisse Ambivalenz der Befragten im Hinblick auf diese Thematik hin.

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Literatur
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