Postoperatives Delir im Aufwachraum
- 28.02.2024
- Anästhesie
- Verfasst von
-
Dr. Margret Rudy
Korrespondierender Autor Dr. Margret Rudy
- Klinik für Anaesthesiologie, LMU Klinikum, Ludwig-Maximilians-Universität München, 81377, München, Deutschland
-
PD Dr. Thomas Saller
PD Dr. Thomas Saller
- Klinik für Anaesthesiologie, LMU Klinikum, Ludwig-Maximilians-Universität München, 81377, München, Deutschland
- Erschienen in
- Wiener klinisches Magazin | Ausgabe 2/2024
Zusammenfassung
Das Delir ist die häufigste neuropsychiatrische Komplikation im Aufwachraum (AWR). Neben einem erhöhten medizinischen, insbesondere pflegerischen Versorgungsaufwand drohen Betroffenen eine verzögerte Rehabilitation mit verlängertem Krankenhausaufenthalt und eine erhöhte Mortalität. Daher sind ein frühzeitiges Erkennen von Risikofaktoren und die Durchführung möglicher Präventionsmaßnahmen essenziell. Sollte trotz Anwendung dieser Präventionsmaßnahmen postoperativ im AWR ein Delir auftreten, sollte dieses durch die Anwendung geeigneter Screeningverfahren rechtzeitig erkannt und therapiert werden. Hierbei erweisen sich Arbeitsanweisungen zur Delirprophylaxe und standardisierte Testverfahren zur Detektion eines Delirs als hilfreich. Nach Ausschöpfung nichtpharmakologischer Therapieverfahren kann eine zusätzliche medikamentöse Therapie indiziert sein.
Anzeige
- Titel
- Postoperatives Delir im Aufwachraum
- Verfasst von
-
Dr. Margret Rudy
PD Dr. Thomas Saller
- Publikationsdatum
- 28.02.2024
- Verlag
- Springer Vienna
- Erschienen in
-
Wiener klinisches Magazin / Ausgabe 2/2024
Print ISSN: 1869-1757
Elektronische ISSN: 1613-7817 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00740-024-00522-6
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.