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12.11.2018 | Pädiatrie | Originalien | Ausgabe 6/2018

Pädiatrie & Pädologie 6/2018

Gewichtsentwicklung des gestillten Säuglings in den ersten Lebenswochen

Zeitschrift:
Pädiatrie & Pädologie > Ausgabe 6/2018
Autor:
Susanne Lachmayr

Zusammenfassung

Die Zunahme ohne Probleme ausschließlich gestillter Kinder stellt die biologische Norm dar. Daher sollen zur Beurteilung des Gewichtsverlaufs die Standards der Weltgesundheitsorganisation (WHO) verwendet werden. Bei gutem Stillbeginn nehmen gestillte Kinder nicht mehr als 5–7 % ihres Geburtsgewichts ab, nehmen ab Tag 3 nicht weiter ab und ab Tag 5 wieder zu und sollen mit spätestens 10 Tagen das Geburtsgewicht wieder erreicht haben. Die meisten Säuglinge möchten 8‑ bis 12-mal pro Tag gestillt werden; außerdem sind Körperkontakt und Tragen Grundbedürfnisse von kleinen Menschenkindern.
In den ersten 2 Monaten ist eine Zunahme von zumindest 170 g pro Woche oder mehr anzustreben. Ein Gewichtsverlauf parallel zu einer Linie in den WHO-Perzentilenkurven zeugt von normalem Gedeihen. Beim Kreuzen der Linie nach unten stehen Ursachenforschung und -behebung an erster Stelle. Gleichzeitig muss sichergestellt werden, dass das Kind genug Muttermilch oder, wenn nötig, Formula erhält. Dies sollte in Zusammenarbeit mit einer Still- und Laktationsberaterin (International Board Certified Lactation Consultant, IBCLC) geschehen, um das Stillen zu schützen.

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Literatur
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