Kann eine Unterscheidung in verschiedene Patientensubgruppen die Therapie beim chronischen Kreuzschmerz verbessern?
- 26.01.2020
- Orthopädie und Unfallchirurgie
- Originalien
- Verfasst von
- Prim. PD Dr. Thomas Kienbacher
Zusammenfassung
Die Berücksichtigung von individuellen Defiziten und die Unterscheidung zwischen verschiedenen Patientensubgruppen bringt Vorteile in der Behandlung von chronischen Kreuzschmerzpatienten und sollte daher stärker berücksichtigt werden. Künftige Forschung sollte zeigen, welche weiteren Gruppen in den verschiedenen Umgebungen zu definieren sind, wie die bereits fix etablierten therapeutischen Programme zu adaptieren sind und welche therapeutischen Maßnahmen die langfristigen Verbesserungen insbesondere im Hinblick auf die ICF am besten absichern helfen. Besondere Achtung sollte dabei neben der umfassenden Qualifikation der Erstbehandler auf die einzelnen psychosozialen Risikofaktoren für eine Chronifizierung gelegt werden. Diese Risikofaktoren erscheinen insbesondere als Teil einer multimodalen Therapie im Sinne des biopsychosozialen Modells im Vergleich zu anderen Aspekten dieser Therapiekombinationen in manchen Fällen unterrepräsentiert und ihre Auswirkungen auf therapeutische Empfehlungen sind vergleichsweise noch wenig untersucht.
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- Titel
- Kann eine Unterscheidung in verschiedene Patientensubgruppen die Therapie beim chronischen Kreuzschmerz verbessern?
- Verfasst von
-
Prim. PD Dr. Thomas Kienbacher
- Publikationsdatum
- 26.01.2020
- Verlag
- Springer Vienna
- Schlagwörter
-
Orthopädie und Unfallchirurgie
Innere Medizin - Erschienen in
-
Journal für Mineralstoffwechsel & Muskuloskelettale Erkrankungen / Ausgabe 1/2020
Print ISSN: 2412-8260
Elektronische ISSN: 2412-8287 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s41970-020-00096-9
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