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26.08.2019 | originalarbeit

IVOM Benchmarking und Optimierung

Analyse und Prozessoptimierung bei der intravitrealen operativen Medikamentenapplikation (IVOM)

Zeitschrift:
Spektrum der Augenheilkunde
Autoren:
Katrin Saria, Manfred Pferzinger, Stephan Radda, Oliver Findl
Wichtige Hinweise

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Ziel

Aufgrund der stark steigenden Anzahl an IVOM-PatientInnen an den Augenabteilungen besteht das Ziel dieser Arbeit darin, Möglichkeiten zu finden, den IVOM-Prozess inklusive der damit verbundenen Untersuchungen einerseits möglichst ressourcenentlastend, andererseits bei einer hohen Qualität, abwickeln zu können.

Methodik

Fünf Augenabteilungen in Österreich sowie eine Augenabteilung und eine Praxis in Deutschland wurden aufgesucht, um den IVOM Ablauf zu beobachten. Bei Unklarheiten wurde zusätzlich das Personal zur Vorgehensweise befragt. Auf Basis der beobachteten Unterschiede wurde ein Best Practice Modell entwickelt. Im Hanusch Krankenhaus wurden zusätzlich Zeitmessungen von 63 PatientInnen in den am IVOM Prozess beteiligten Räumlichkeiten durchgeführt. Des Weiteren wurden Ambulanz- und IVOM-Zahlen analysiert, um die Möglichkeit einer Ambulanzumstrukturierung zu beleuchten. Schließlich wurde angepasst an die Räumlichkeiten im Hanusch Krankenhaus ein Best Practice Ablauf, welcher seit 01.03.2019 umgesetzt wird, beschrieben.

Ergebnisse

Die mit der IVOM verbundenen Untersuchungen dauerten im Hanusch Krankenhaus im Durchschnitt unter 6 min, dies macht ein „Durchschleusen“ der IVOM PatientInnen in ihrem Ablauf sinnvoll. Berechnungen zufolge könnten in etwa 58 % der AmbulanzpatientInnen der derzeitigen zwei Netzhaut- und zwei Makulaambulanzen in zwei IVOM Ambulanzen oder 48 % der AmbulanzpatientInnen in einer/zwei Treat and Extend (T & E) Ambulanzen eingeteilt werden. Der IVOM Prozess in den Augenabteilungen und in der Praxis in Österreich und Deutschland unterschied sich unter anderem hinsichtlich der Frequenz oder dem Wegfall von manchen Untersuchungen, dem eingesetzten Personal, und den Hygienebedingungen.

Schlussfolgerung

Grundsätzlich hängt die Entwicklung eines Best Practice Modells stark von der subjektiven Sichtweise des Erstellers/der Erstellerin ab. Studienergebnisse sollten dabei Berücksichtigung finden. Der für eine Abteilung beste Ablauf hängt maßgeblich von den vorhandenen Ressourcen ab.

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Literatur
Über diesen Artikel