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15.10.2018 | Originalien | Ausgabe 4/2018

Journal für Urologie und Urogynäkologie/Österreich 4/2018

Fieberhafter Harnwegsinfekt mit Harntraktdilatation

Zeitschrift:
Journal für Urologie und Urogynäkologie/Österreich > Ausgabe 4/2018
Autoren:
Dr. med. Abhishek Pandey, Karl Bodenschatz, Clemens Hüttenbrink, Sascha Pahernik

Zusammenfassung

Ein fieberhafter Harnwegsinfekt kann zu einer Urosepsis führen und daher ist eine rasche Diagnostik und Behandlung notwendig. Besonders wichtig sind eine ausführliche Anamnese und Diagnostik, bei der initialen Bildgebung reicht in der Regel eine Sonographie. Diese kann sehr zuverlässig eine Harntransportstörung (Harnstau, Blasenentleerungsstörung) diagnostizieren. Weitere bildgebende diagnostische Maßnahmen sind hilfreich, um die Diagnose weiter zu sichern. Vor Einleitung einer antibiotischen Therapie ist eine korrekte Uringewinnung für eine Urinkultur enorm wichtig. Nach der Abnahme von Urin sollte sofort mit einer Antibiose begonnen werden, deren Auswahl hängt vom Keimspektrum ab, aber eine Breitbandantibiose, z. B. Zephalosporine der 3. Generation und Aminoglykoside oder Piperacillin/Tazobactam, ist gut geeignet. Eine einfache Regel ist: „Hit early and hit hard!“ Es gibt mehrere Optionen für die chirurgische Intervention und Entlastung des Harntrakts bei Obstruktion. Diese sollten je nach initialer Pathologie und dem Allgemeinzustand des Kindes eingesetzt werden. Durch die zeitnahe Diagnostik, Therapie und v. a. multidisziplinäre Zusammenarbeit können akute bzw. chronische Nierenschäden verhindert werden.

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Literatur
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