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19.05.2017 | Psychiatrie | Ausgabe 4/2017 Open Access

psychopraxis. neuropraxis 4/2017

Der geschlagene Bub

Fallstudie mit Fokus auf der Adaptation und der Weiterentwicklung von EMDR

Zeitschrift:
psychopraxis. neuropraxis > Ausgabe 4/2017
Autor:
MSc Ela Neidhart

Zusammenfassung

Herr F., ein heute 60 Jahre alter Mann, hat durch jahrelange Gewalterfahrungen in frühester Kindheit und durch sexuelle Übergriffe im Jugendalter vielfache Schwierigkeiten im Sozialkontakt. Sein Alltag ist geprägt von Impulsdurchbrüchen und Flashbacks einzelner traumatischer Erlebnisse. Die Fallstudie zeigt, wie der Patient in 3,5 Jahren Gestaltpsychotherapie zunehmend innere Sicherheit gewinnt und Flashbacks abnehmen oder gänzlich verschwinden.
Zudem diskutiert die Einzelstudie die Herausforderungen im Umgang mit einem detaillierten EMDR-Manual im Rahmen gestalttherapeutischer Psychotherapie, was zu einer experimentellen Weiterentwicklung basierend auf aktuellen Studien führt, zur dualen Fokus-Arbeit (DFA), die sich als effiziente Methode zur Behandlung dieser posttraumatischen Belastungsstörung erweist. Für die Praxis heißt das unter anderem: Keine positive Verankerung mit EMDR. Die Eingangssequenz des EMDR-Protokolls wird nur dann in ähnlicher Weise angewandt, wenn der Klient zu wenig emotional involviert ist. Die gewählte Methode der Aufmerksamkeitsbindung kann/muss sich nach dem individuellen Patienten richten.
Literatur
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