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01.09.2015 | Originalien | Ausgabe 4/2015

Pädiatrie & Pädologie 4/2015

Therapie der multiplen Sklerose bei Kindern und Jugendlichen

Zeitschrift:
Pädiatrie & Pädologie > Ausgabe 4/2015
Autor:
Ao. Univ.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Barbara Bajer-Kornek

Zusammenfassung

3 bis 5 % aller MS-Patienten erleiden ihren ersten Schub vor dem 18. Lebensjahr. Auch wenn die Remission nach einem Schub rascher erfolgt als bei Erwachsenen und es länger dauert, bis sich eine irreversible Beeinträchtigung entwickelt, so sind die Patienten mit MS-Beginn in der Kindheit oder Jugend im Schnitt 10 Jahre jünger, wenn sie eine bleibende Einschränkung der Gehstrecke entwickeln.
Es gibt keine kontrollierten Studien zur Therapie der MS bei Kindern und Jugendlichen. Interferone und Glatiramerazetat finden jedoch auch in dieser Altersgruppe breite Anwendung und sind in der Regel gut verträglich. Bei anhaltender Schub- und MR-Aktivität unter ausreichend langer Basistherapie (6–12 Monate) sollte ein Therapieversagen in Betracht gezogen und eine Eskalationstherapie erwogen werden. Die Verabreichung dieser Substanzen, die in dieser Altersgruppe nicht zugelassen sind, sollte jedoch spezialisierten Zentren vorbehalten sein.

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