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25.05.2021 | Gynäkologie und Geburtshilfe | Tipps & Tricks im Gyn-Ultraschall Open Access

Die Sectionarbe im gynäkologischen Ultraschall

Zeitschrift:
Journal für Gynäkologische Endokrinologie/Österreich
Autor:
Ao. Univ.-Prof. Dr. Christoph Brezinka
Wichtige Hinweise

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Bei Sectioraten von bis zu 40 % werden viele Frauen im Rahmen eines gynäkologischen Routineultraschalls eine Sectionarbe aufweisen. Die Größe der in der Folge der Sectio entstandenen Nische im Gewebe kann beurteilt und vermessen werden. Dies ist nicht nur in Bezug auf eine geplante weitere Schwangerschaft wichtig, zahlreiche Frauen haben durch Nischenbildungen in der Sectionarbe Zwischenblutungen, Fluor und Schmerzen. Beim Legen von IUD (intrauterine device [„Spirale“]) und bei der Durchführung von Inseminationen kann eine Sectionarbe zu einer „fausse route“ und einer Perforation verleiten. Das Erkennen und Dokumentieren von Sectionarben sollte ein fixer Bestandteil des gynäkologischen Ultraschalls und des Ultraschalls in der Frühschwangerschaft sein.
Literatur
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Bildnachweise