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07.12.2020 | Schwangerschaft | Originalien Open Access

Das metabolische Syndrom und Schwangerschaft

Zeitschrift:
Journal für Gynäkologische Endokrinologie/Österreich
Autor:
Univ. Ass. PD OA Dr. Karoline Mayer-Pickel
Wichtige Hinweise

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Das metabolische Syndrom in der Schwangerschaft ist mit zum Teil schwerwiegenden Komplikationen, u. a. Präeklampsie, assoziiert. Für ein verbessertes maternales und neonatales Outcome empfehlen sich daher eine „Lifestyle-Modifikation“ spätestens ab Kinderwunsch, eine ausgewogene fett- und kohlenhydratarme Ernährung sowie ausreichend Bewegung während der Schwangerschaft. Bei Frauen mit einer bariatrischen Operation in der Anamnese wird neben einer präkonzeptionellen Beratung über die Risiken eine Vorstellung im 1. Trimenon mit Bestimmung des Eisen- und Vitaminstatus empfohlen. Zusätzlich sollte bei diesen Patientinnen ein Blutzuckertagesprofil zwischen der 24. und der 28. Schwangerschaftswoche durchgeführt werden. Aufgrund seines breiten Wirkungsfelds ist der Einsatz von Metformin bei Frauen mit metabolischem Syndrom anzudenken. Die Entbindung sollte in einer Geburtsklinik mit Neonatologie erfolgen, zusätzlich sollte der Geburtstermin nicht überschritten werden. Für ein verbessertes maternales und fetales/neonatales Outcome ist die Durchführung eines Ersttrimesterscreenings für Präeklampsie empfehlenswert sowie im Laufe der Schwangerschaft regelmäßige Screeninguntersuchungen auf Präeklampsie (Biometrie, Doppler der Aa. uterinae, Bestimmung der „sFlt-1/PlGF ratio“ ab der 20. SSW).
Literatur
Über diesen Artikel

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