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10.03.2014 | Onlineartikel

Weibliche Promiskuität beschleunigt Evolution

Primaten wie Gibbons oder Schimpansen sind für ihr unterschiedliches Paarungsverhalten bekannt, das von Monogamie bis zu ausgeprägter weiblicher Promiskuität variieren kann. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass sich dieses unterschiedliche Verhalten auch auf genetischer Ebene widerspiegelt. Spermienproteine, die für die Konkurrenzfähigkeit eines Spermiums, seine Schnelligkeit und Bindung an die Eizelle zuständig sind, unterliegen im Laufe der Evolution schnelleren Veränderungen als andere Spermienproteine. Besonders schnell evolvieren sie aber bei Primatenarten, deren Weibchen häufig den Sexualpartner wechseln, wie es beispielsweise beim Gemeinen Schimpansen der Fall ist.

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