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20.04.2021 | Speech | Onlineartikel | Philips Speech

Gesundheitswesen in Österreich: Zu hohe Kosten für Dokumentation und Administration

Gesundheitswesen in Österreich: Zu hohe Kosten für Dokumentation und Administration © Speech Processing Solutions GmbH
Die Digitalisierung wirkt sich heutzutage auf alle Lebensbereiche aus – und spielt auch im Gesundheitssektor eine immer wachsende Rolle. Täglich verbringen Ärzte und Pflegepersonal 30 bis 40 Prozent der Arbeitszeiten mit Administration, die oft weiterhin mit der Hilfe von Stift und Papier durchgeführt wird. Dazu kommt noch ein ständig steigender Dokumentationsaufwand und somit bleibt immer weniger Zeit für Patienten. Sprachtechnologie-Lösungen sollen nicht nur den Arbeitsalltag von Ärzten und Pflegepersonal erleichtern, sondern auch das ganze Gesundheitssystem verbessern.

Wenn mehr als ein Drittel der Arbeitszeit von Medizinern in größtenteils händischen Administrations- und Dokumentationsaufgaben steckt, kann man sich leicht ausrechnen, welch hohe Belastung diese vielfach analogen Tätigkeiten für das heimische Gesundheitswesen sind. Digitale Sprachtechnologie-Lösungen aus Österreich helfen, Ressourcen besser einzusetzen. Das Einsparungs-Potential liegt im Milliarden-Bereich.

Ärzte aller Fachrichtungen und Hierarchiestufen wie auch Pflegepersonal verbringen zwischen 30 und 40 Prozent ihres Arbeitsalltags mit Dokumentation, das sind, grob gesprochen zwischen zwei und vier Stunden pro Arzt und Pfleger täglich. Die größten „Brocken“ entfallen auf Aufnahme- und Entlassungsberichte wie auf Befundungen und Nachweise für Kostenträger. Das zeigen Studien aus USA, Deutschland und Österreich gleichermaßen (siehe Quellen, unten).

Dokumentationsaufwand verdoppelt

Was weiters ins Auge fiel: Befragte Ärzte und Pflegende gaben an, dass der Dokumentationsaufwand in den vergangenen zehn Jahren um knapp 100 Prozent zugenommen hat. Bis dato werden diese administrativen Arbeiten zu einem Großteil analog erledigt. Laut HIMSS (siehe Quellen) liegt die Nutzungsrate von Spracherkennungs-Technologien im einstelligen Bereich. Es wird klar: Bei diesem Thema ist noch viel Luft nach oben, wenn man bedenkt, dass der Mensch wesentlich schneller spricht als schreibt.

Ärzte erzählen häufig von einem massiv gestiegenen Dokumentationsaufwand. Sie klagen über steigende Bürokratie, die alles computerisiert und normiert haben möchte, über Ineffizienz und zu wenig Koordination im System. Dies weiß auch Philips Speech, die globalen Nummer 1 bei professionellen Sprachtechnologie-Lösungen.

Sprachtechnologie schafft Einsparungen im Milliarden-Bereich

In Euros umgewandelt bedeuten die Studienergebnisse, dass ein gutes Drittel eines Arztgehaltes, in einem Spital etwa, nicht für den persönlichen Umgang mit Patienten eingesetzt wird, sondern für das Hantieren mit Formularen, Verordnungen und Bescheinigungen. Mehr als acht Milliarden ließ sich Österreich 2018 im klinischen Bereich Arzt- und Pflegegehälter kosten. Wenn mehr als ein Drittel davon für Bürokratie aufgeht, vieles doppelt und dreifach gemacht wird, dann kann man sich leicht ausrechnen, was das in Euro umgerechnet bedeutet: knapp 3 Milliarden. Was definitiv auf der Strecke bleibt, ist der Patient. Dabei würde mehr als ein Drittel der Ärzte die gewonnene Zeit seinen Patienten zugute kommen lassen. Schon 30 Minuten mehr Zeit für das persönliche Gespräch zwischen Arzt und Patient würde die Versorgungsqualität erhöhen und damit unser Gesundheitssystem massiv verbessern.

Quellen:

https://data.oecd.org/healthres/doctors.htm

https://data.oecd.org/healthres/health-spending.htm

https://data.oecd.org/healtheqt/hospital-beds.htm

https://www.himss.org/resources/transforming-health-ecosystem-look-ahead

https://www.aerztekammer.at/documents/261766/235514/Presseunterlage.pdf/e887abd5-d91b-59fb-a77b-dd3e4fc37440

https://www.medscape.com/slideshow/2019-compensation-overview-6011286#9

Deutscher Bürokratie-Index: https://www.kbv.de/html/bix.php

Studie HIMSS Europe: „Auf den wahren Spuren der Zeitdiebe im Krankenhaus: Die wahre Belastung an Dokumentation an deutschen Akutkrankenhäusern wird unterschätzt.“ März 2015

Über Speech Processing Solutions

Speech Processing Solutions (SPS) ist ein globales Technologieunternehmen aus Österreich und weltweit führender Anbieter von Sprache-zu-Text-Lösungen, oftmals auf Basis von Künstlicher Intelligenz. Die von SPS entwickelten und unter der Marke Philips verkauften Produkte („Philips Speech“) zum Umwandeln von Sprache zu Text werden von knapp fünf Millionen Benutzern in der ganzen Welt eingesetzt. Neben seinem Hauptsitz in Wien unterhält SPS regionale Niederlassungen in den USA, in Kanada, in Australien, im Vereinigten Königreich, in Deutschland, in Frankreich und in Belgien. Darüber hinaus verfügt SPS über ein Netzwerk von über 1000 Vertriebs- und Implementierungspartnern weltweit.

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