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14.07.2020 | Psychiatrie Psychosomatik Psychotherapie | Onlineartikel

Psyche

„Der Spagat zwischen Bedürfnis und Vernunft ist schwierig“

Autor:
Mit Beate Wimmer-Puchinger sprach Raoul Mazhar

Wer in Wien ein Gesundheitsprojekt realisieren will, kommt nicht umhin, irgendwann Frau Prof. Dr. Beate Wimmer-Puchinger zu kontaktieren. Wir fragten die Präsidentin des Berufsverbandes Österreichischer PsychologInnen, wie sie die Folgen der Pandemie wahrnimmt.

Ärzte Woche: Wir sind uns einig, dass die Pandemie Spuren hinterlässt, aber was wird stärker geprägt: das Individuum oder die Gesellschaft?

Wimmer-Puchinger: Die ersten Probleme traten gleich zu Beginn des Lockdowns auf und halten bis heute an. Das spüren wir täglich bei den Helplines, die insbesondere von gefährdeten, also chronisch kranken Menschen frequentiert werden, aber auch familiäre Konflikte häuften sich dramatisch. Das ist aber die Spitze des Eisbergs, die volle Tragweite wird sich erst später, vielleicht sogar erst nach dem Abklingen von COVID-19 offenbaren.

Diese Pandemie wird sich in unser kollektives Gedächtnis eingraben, nicht nur psychisch, sondern auch kulturell. Es ist alles andere als normal, dass eine ganze Gesellschaft in Quarantäne geht. Von den wenigen vorhandenen Studien, wissen wir, dass sich solche Erlebnisse als posttraumatische Störungen niederschlagen. Wir Psychologinnen und Psychologen unterstützten daher die Informationsinitiative der Frauenministerin gegen Gewalt. Unser Berufsverband ist nicht nur froh, dass dies auf einer ungewöhnlich großen und niederschwelligen Breite stattfindet, sondern auch in vielen Sprachen transportiert wird.

Ärzte Woche:  Nun richten sich solche Initiativen vor allem an die Opfer. Was machen jene, die normalerweise friedlich sind, aber aufgrund der Krise eine gewisse Überforderung und eine damit einhergehende Zunahme der eigenen Aggressivität spüren?

Wimmer-Puchinger: Man sollte versuchen, aus der Situation, zumindest für eine kurze Zeit, auszubrechen und sich eine Auszeit nehmen. Das wird zumindest bei jenen funktionieren, die zwar eine Überforderung spüren, aber sonst über ein halbwegs normales Stress-Coping verfügen. Für andere, die kein gesundes Verhaltensrepertoire besitzen, weil sie etwa in ihrer Jugend selbst Gewaltopfer waren, gibt es keine einfache Antwort. Da genügen keine beschwichtigenden Worte auf der Helpline, hier bedarf es einer geschickten Verhaltensintervention von Profis. Wenn ich einen einfachen Ratschlag parat hätte, bräuchte es keine Frauenhäuser.

Ärzte Woche: Das gilt für den Einzelnen – was macht die Pandemie mit unserer Gesellschaft?

Wimmer-Puchinger: Ich kann mir vorstellen, dass sich für einige die Welt langsamer dreht, der Terminkalender leerer wird, was mit einer gewissen Entlastung einhergeht. Ein bisschen Hängematte, schließlich steht die gesamte Welt still. Ich hoffe aber vor allem, dass die Generationen nach dieser Pandemie erkennen, wie man besser miteinander auskommen kann. Wirtschaftlich haben wir gelernt, dass Outsourcen und extreme Sparsamkeit – um nicht Geiz zu sagen – keine gute Idee waren, insbesondere in der Gesundheitslandschaft. Die Produktion wichtigster Pharmaprodukte nach Asien zu verlagern, ist ökonomisch gesehen wahrscheinlich eine gute Strategie, hat uns lokal aber geschadet. Wir wurden in Österreich regelmäßig von Gesundheitsökonomen geprügelt, weil wir vermeintlich zu viele Spitalsbetten im Allgemeinen und Intensivbetten im Speziellen haben. Genau das ist aber unsere Stärke, ich hoffe, dass wir diese Lektion für die Zukunft gelernt haben.

Unerwünschte Spuren könnte die Pandemie hinterlassen, wo sie Brüche generierte, etwa zwischen Gewinnern und Verlierern der Krise oder Jung und Alt. Insbesondere Letzteres macht mir Sorgen, da ich fürchte, dass die Pandemie die Älteren segregieren könnte. Sie sind es schließlich, die in der Hauptsache die Intensivbetten und die teure Medizin benötigen. Da liegt schnell der Vorwurf in der Luft, dass sie den Jungen die Betten wegnehmen und die finanzielle Zukunft gefährden. Hier müssen wir aufpassen, dass wir die Brücke zwischen den Generationen nicht sprengen.

Ebenso müssen wir aufpassen, dass die Notleidenden nicht noch stärker abgehängt werden. Denn eines ist nach wie vor ein unabänderliches Faktum: Armut macht krank.

Ärzte Woche: Das klingt eher pessimistisch.

Wimmer-Puchinger: Ja, man muss auch in Krisenzeiten aufpassen, was man einführt. Ich möchte ebenfalls ausdrücklich vor der Paternalismusfalle warnen. Für unseren Schutz wurden klare Verhaltensregeln definiert und streng umgesetzt; das hat es in dieser Form noch nie gegeben. Freilich mindert das die Seuchenausbreitung und ist notwendig, aber wir müssen darauf achten, dass sich diese Art des Regierens nicht festsetzt. Das heißt, es sollten nicht mehr Verhaltensvorschriften bestehen bleiben, als einer Demokratie guttun. So etwas kann aus dem Gesundheitsbereich durchaus ins individuelle, persönliche Feld überschwappen. Die derzeitig spürbare ‚beschützende‘ Macht des Staates habe ich, und ich bin schon lange genug auf der Welt, noch nie in meinem Leben erfahren. Ich bin auch perplex, mit wie viel Macht die Bürgermeister ausgestattet sind und diesen Einfluss mitunter auch ausleben. Ich bin da sehr skeptisch, denn nicht alles, was unter dem Schutzmantel passiert, muss man gut finden. Dazu ein anderes Beispiel: Ich habe ELGA immer verteidigt und finde es nach wie vor gut, dennoch warne ich davor, dieses System zur Überwachung zu missbrauchen.

Ärzte Woche: Was sagen Sie zu dem Ansatz jener Länder, die eine Durchseuchung der Bevölkerung in Kauf nahmen, um rasch zurück zur Normalität zu kommen?

Wimmer-Puchinger: Das habe ich mit Betroffenheit wahrgenommen; letztlich ist das ein zynischer Ansatz, bei dem klar wird, wen es vor allem trifft: die Armen im gesetzten Alter. Die können es sich nicht leisten, sich zurückzuziehen, die müssen auf die Straße, um zu ihrem Essen und zu den restlichen Dingen des Lebens zu kommen. Die haben in vielen Fällen weder die Gelegenheit noch das Geld, sich alles im Internet zu bestellen oder sich in einem schicken Heim versorgen zu lassen.

Ärzte Woche: Auf Distanz zu gehen scheint also opportun zu sein, auch im Gesundheitswesen. Parallel mit der Telemedizin scheint sich die Telepsychologie zu verbreiten. Ist das eine Krücke in Notzeiten oder ein probates Mittel für die Zukunft?

Wimmer-Puchinger: Ich beschäftige mich schon länger mit Digital Health und Telemedizin und finde das überaus spannend. Das hat gute Seiten, nicht nur in Krisenzeiten, sondern auch im ländlichen Bereich oder in ärmeren Regionen. Es gibt aber Einschränkungen, die man beachten muss, so darf die Hightech-Medizin nicht zur Low-Touch-Medizin verkommen. Das heißt, dass man nicht ausschließlich über Flat-Screen mit den Patientinnen und Patienten kommunizieren soll. Stellen Sie sich vor, ein Spitalsbetreiber kommt darauf, dass es in der Palliativmedizin viel günstiger ist, wenn eine Fachkraft über Kamera und Mikrofon mehrere Betten gleichzeitig betreut. Das ist doch keine Vision für die Zukunft, das ist ein Abklatsch der Vergangenheit, als sich Mediziner und Patienten gegenübersaßen und die Ärzte kaum Hand anlegten.
Ich sehe das für die Psychotherapie ähnlich. Ich habe drei Psychotherapieausbildungen absolviert, und bei jeder war es wichtig, dass ich zunächst einen Gesamteindruck bekam. Wie schaut mein Gegenüber drein? Wie sagt er die Dinge? Welche Gestik verwendet er? Und wie sitzt er im Sessel? Das ist aus meiner Sicht alles aussagekräftig!

Vielleicht ist das die alte Schule, ich habe das Gefühl, dass den Jungen die Telemedizin leichter fällt. Die wissen außerdem, welche Anbieter im Sinne der Datensicherheit vertrauenswürdig sind. Ich muss ebenso zugeben, dass die Verhaltensprogramme, die online gut funktionieren, mittlerweile einiges an positiver Evidenz vorweisen können; etwa bei Angst- oder Essstörungen.
Digitalisierung hilft uns aber auch in anderen Belangen. Ich denke an die Unterstützung von virtuellen Brillen, die den Patienten mithilfe von Augmented Reality Situationen vorspiegeln, die sie mit ihren Ängsten lebensecht konfrontiert, ohne sie in Gefahr zu bringen, beispielsweise die Expositionstherapie bei der Höhenangst.

Ärzte Woche: Ich müsste also meine Frage korrigieren. Nicht die Anwesenheit des Psychotherapeuten ist wichtig, sondern die des Patienten …

Wimmer-Puchinger: Genau so ist es! Du brauchst als gute Psychologin alle deine Sinne. Ich fürchte ja zudem, dass die Fixierung auf den Bildschirm die eigenen Emotionen hintertreiben könnte.


Ärzte Woche: Kommen wir zu den Maßnahmen der Behörden. Der Gegenwind nahm deutlich zu, was absehbar war. Was wird die Bevölkerung letztlich mehr beeindrucken, die Angst vor einer weiteren Welle oder war es der Lagerkoller, der letztendlich die Stimmung kippen ließ?

Wimmer-Puchinger: Das ist schwierig zu beantworten. Es mag schon der Lagerkoller gewesen sein, der viele zur Verzweiflung trieb, aber ebenso schwer wog, dass sie ihre Lieben vermissten. Wir konnten uns nicht küssen, ja nicht einmal umarmen. Es war also nicht nur das Gefühl des Eingesperrtseins, sondern, dass wir unser emotionales Wesen einsperren mussten. Als man dann forderte, die Familienfeiern zu unterlassen, so appellierte man zu Recht an die Besonnenheit, aber es war immer eine Frage, wie lang der Spagat zwischen Bedürfnis und Vernunft funktioniert. Die Spannung zwischen Emotion und Kognition ist schwieriger als im Jahr 1986, als uns die Tschernobyl-Katastrophe schockte. Wir bekamen in den TV-Nachrichten Menschen in schweren Schutzanzügen vor einem brennenden Reaktor präsentiert und empfanden die Außenwelt plötzlich als feindlich, ohne dass sich sichtbar etwas veränderte. Das ist heute ähnlich schwierig.

Ärzte Woche: Dazu passt die Frage zur Maskierung der Gesellschaft. Während die einen sich sicherer fühlen, beklagen die anderen die fortschreitende Distanz zu anderen.

Wimmer-Puchinger: Die Maske ist nicht nur ein Symbol dieser Pandemie, sie ist auch ein Mahnmal, dass der Mensch gegenüber potenziell gefährlich ist.
Und jetzt muss ich einen Exkurs machen, ob Sie das drucken oder nicht, ist mir egal, aber ich gehöre zu jenen, die als Feministin die Verhüllung der Frau immer schon vehement bekämpften. Wir wissen, dass uns das Nasen-Augen-Mund-Dreieck als Erkennungsmerkmal bereits in die Wiege gelegt wurde; wir benötigen das als Aura der Empathie, der Sympathie und der Attraktivität. Und wenn ich diesen Teil des Gesichtes verdecke, dann versinke ich automatisch in der Anonymität. Das stört mich auch bei asiatischen Touristengruppen. Doch dort geht man kulturell anders damit um, dort ist die Maske ein Symbol der Rücksicht, ja der Höflichkeit, hierzulande eines der Ratio. Es befremdet mich dennoch, obgleich ich weiß, dass wir die Maske brauchen.

Ärzte Woche: Ich gehe also davon aus, dass es Sie nicht freuen würde, wenn uns hierzulande die Maske nach der Pandemie erhalten bleibt?

Wimmer-Puchinger: Ich fände es schrecklich. Und in Asien leben vergleichsweise viel mehr Menschen auf engem Raum als bei uns. Die pressen die Menschen ja in die Öffis. Ich denke nicht, dass wir so etwas in Österreich brauchen, ich fände es sogar zutiefst traurig!

Ärzte Woche: Was sollte sich nach der Pandemie stattdessen festsetzen?

Wimmer-Puchinger: Diese Krise ist ein Stück Entschleunigung. Sie offenbarte die Solidarität füreinander. Da müsste man alles dafür tun, damit dies zur Gewohnheit im postpandemischen Alltag wird.

Wir müssen nur aufpassen, dass keine Risse in der Gesellschaft entstehen, die eine überbordende Armut hervorruft. Ich bin keine Ökonomin, aber eine wirtschaftliche Auferstehung von heute auf morgen wird es nicht geben.
Diese Gesundheitskrise wird viel Leid und Frust hinterlassen, nicht nur bei jenen, die ihre Liebsten oder ihre Jobs verloren haben. Wir sollten daher darauf achten, dass wir den Zusammenhalt, den wir in den ersten Tagen der Krise verspürt haben in die Zeit danach retten.

Zudem droht ein Bruch zwischen den Generationen, den ich als Mitglied der älteren Risikogruppe schmerzlich verspüre. Ich habe immer schon versucht, unsere Gesellschaft sozialer und weltoffener zu machen. Ich fühle mich auch heute tatkräftig genug, um neue Projekte anzustoßen, halte mich körperlich und geistig fit und dennoch will man mich als Teil der Risikogruppe wegsperren und bevormunden.

Was ist los mit dem Geist der letzten Jahre, in denen das Active Aging propagiert wurde? Heute spricht man mit mir wie mit einem störrischen Kind: Hui, Du bist Risikogruppe, hui, Du bist gefährdet, hui, Du musst zu Hause bleiben, hui, Du musst aufpassen. Also, das verstört mich.

Ärzte Woche: Kurzum, Sie möchten respektiert und nicht bemitleidet werden

Wimmer-Puchinger: Ja, Sie haben das schön auf den Punkt gebracht. Das gehört auch zu unserer und vielen anderen Kulturen: Respekt vor dem Alter. Und nicht ‚Die arme Oma, jetzt müssen wir auf sie aufpassen, weil sonst liegt sie beatmet im Spital‘. Genau, das ist der nächste Spagat: Auf Menschen Rücksicht zu nehmen, auf sie zu achten, ohne sie zu erniedrigen.   

Aktuelle BÖP-Aktivitäten

  • BÖP-Helpline: Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie ist auch der Bedarf an psychologischer Hilfe massiv gestiegen. Um diesen Bedarf rasch, niederschwellig und kompetent zu decken, haben der Berufsverband Österreichischer PsychologInnen (BÖP), die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK), die Sozialversicherungsanstalt der Selbstständigen (SVS) sowie die Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter, Eisenbahnen und Bergbau (BVAEB) nun eine Kooperation gestartet. Im Rahmen dieser wurde die Erreichbarkeit der BÖP-Helpline deutlich ausgebaut. Psychologen sind jetzt von Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr telefonisch unter 01/504 8000 oder via Mail helpline@boep.or.at erreichbar.
  • BÖP-Informationsblätter zum Thema Belastung unter COVID-19 sind unter https://www.boep.or.at/ psychologische-behandlung/ informmmationen-zum-coronavirus-covid-19 herunterladbar. Die Information zur „Häusliche Isolation und Quarantäne“ liegt mittlerweile für mehr als 17 Übersetzungen (z. B. Türkisch, Englisch, Arabisch, Farsi, Spanisch) vor.
  • Um Home-Office für alle Beteiligten bestmöglich zu gestalten, hat der BÖP ein neues Informationsblatt erstellt. Auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse der Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie werden unter anderem praktische Tipps für die tägliche Arbeitsplanung, für eine bessere Kommunikation und die Vereinbarkeit von Job und Kinderbetreuung gegeben. Das Informationsblatt richtet sich sowohl an ArbeitnehmerInnen als auch an Führungskräfte und lässt sich ebenfalls unter www.boep.or.at abrufen.
  • Der BÖP hat das Psychnet, Österreichs größte Online-Suchmaschine für psychologische Dienstleistungen, überarbeitet und neue Features eingeführt. Hier kann man mit einem Klick sehen, wer aktuell OnlineBeratung anbietet: www.psychnet.at
  • Psychische Gesundheit in Österreich: Eine aktuelle BÖP-Studie zeigt großen Handlungsbedarf: 39 % der Menschen in Österreich waren in der Vergangenheit oder sind aktuell von einer psychischen Erkrankung betroffen. Weitere Ergebnisse sind unter www.ogy.de/qupr abrufbar.


Zur Person

Prof. Dr. Beate Wimmer-Puchinger ist  klinische und Gesundheitspsychologin Psychologin, lehrt an Universitäten in Wien , Salzburg, Krems und ist neben vielen weiteren Tätigkeiten Präsidentin des Berufsverbandes Österreichischer PsychologInnen (BÖP).

Wimmer-Puchinger engagiert sich sehr in der Frauen- Gesundheitspolitik und erstellte 1996 den ersten Österreichischen und in Folge  Wiener Frauengesundheitsbericht, der geschlechtsspezifische Defizite in Prävention und Versorgung offenlegte. Dies führte dazu, dass unter ihrer Ägide ein Frauengesundheitsprogramm entwickelt wurde.

Als Wiener Frauengesundheitsbeauftragte realisierte sie zahlreiche Projekte zur Gesundheitsförderung und -versorgung von Mädchen und Frauen, die heute zur Gesundheitslandschaft der Stadt gehören.


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