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Co-Analgetika in der Akutschmerztherapie

  • 01.12.2021
  • KONGRESSBERICHT | ÖSG 2021
Erschienen in:

Auszug

Der Begriff Co-Analgetika, respektive adjuvante Analgetika, bezeichnet Arzneistoffe, die nicht primär für die Schmerztherapie vorgesehen sind, jedoch direkte oder indirekte analgetische Effekte ausüben und auf diese Weise die schmerzstillende Wirkung der klassischen Analgetika wie Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) oder Opioide verstärken. Dabei kann es sich um Medikamente gegen Epilepsie oder Depressionen handeln, aber auch Glucocorticoide, Ketamin und Bisphosphonate werden zu dieser Gruppe gerechnet. Doch nicht alle Vertreter dieser heterogenen Wirkstoffgruppe kommen zur Behandlung akuter Schmerzen infrage, betont OA Dr. Wolfgang Jaksch DEAA, Facharzt für Anästhesiologie und Intensivmedizin, EFIC (European Pain Federation)- Councillor der Österreichischen Schmerzgesellschaft und Oberarzt an der Abteilung für Anästhesie, Intensiv- und Schmerztherapie der Klinik Ottakring. „Mit Antidepressiva und Antiepileptika werden wir kaum einen akuten Effekt erreichen, bis zum Wirkungseintritt vergehen einige Tage bis Wochen“, stellt Dr. Jaksch klar. Gleiches gilt übrigens für Calcitonin und Bisphosphonate.
OA Dr. Wolfgang Jaksch
Mediendienst Wilke
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Titel
Co-Analgetika in der Akutschmerztherapie
Verfasst von
Mag. Christopher Waxenegger
Publikationsdatum
01.12.2021
Verlag
Springer Vienna
Erschienen in
Schmerz Nachrichten / Ausgabe 4/2021
Print ISSN: 2076-7625
Elektronische ISSN: 2731-3999
DOI
https://doi.org/10.1007/s44180-021-0019-6
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