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Findet Dokumente, in denen beide Begriffe in beliebiger Reihenfolge innerhalb von maximal n Worten zueinander stehen. Empfehlung: Wählen Sie zwischen 15 und 30 als maximale Wortanzahl (z.B. NEAR(hybrid, antrieb, 20)).
Findet Dokumente, in denen der Begriff in Wortvarianten vorkommt, wobei diese VOR, HINTER oder VOR und HINTER dem Suchbegriff anschließen können (z.B., leichtbau*, *leichtbau, *leichtbau*).
Der ungünstigere Outcome nach aortokoronaren Bypass (ACB-)-Operationen für Frauen wird seit vielen Jahren berichtet und ist zum Teil auch wissenschaftlich dokumentiert. Diese Unterschiede in perioperativer Letalität, längerer Spitalsaufenthalt-Dauer aufgrund vermehrter Komplikationen wird als Folge verschiedener Risikofaktoren erklärt.
Der EACVI-Kongress hat Wien als europäischen Treffpunkt der kardiovaskulären Bildgebung positioniert. Das Meeting vereinte Echokardiographie, kardiale CT, kardiale MRT und nukleare Bildgebung in einem gemeinsamen Format und unterstrich damit eine zentrale Entwicklung: Kardiovaskuläre Bildgebung wird zunehmend multimodal gedacht.
Das Thema Impfen sorgt seit jeher für viel Diskussion in Gesell- und Kollegenschaft. Im August 2025 wurde von der ESC ein Consensus Statement herausgegeben, das Impfungen klar als Präventionsmaßnahme sowohl vor Infektionen als auch vor schweren kardiovaskulären Komplikationen insbesondere in der Hochrisikopopulation herausstreicht.
Im Rahmen des ACC-Kongress 2025 und des TCT 2025 wurden wichtige Daten zu TAVI (Transkatheter-Aortenklappenimplantation) präsentiert, darunter Ergebnisse von DAPA-TAVI, PROTECT-TAVI, Evolut Low-Risk, PARTNER-3 sowie zur Intervention bei asymptomatischer Aortenstenose.
Bei Patienten mit Antikoagulations-Indikation stellen Niereninsuffizienz und Polymedikation häufige Herausforderungen dar – insbesondere in Bezug auf Dosierung und Arzneimittelinteraktionen. Für Edoxaban gibt es hierzu klare Empfehlungen und umfangreiche Studiendaten, sagt PD Dr. Georg Delle Karth.
FKI Lixiana
Steigende Adipositasprävalenzen weltweit und damit einhergehende Begleitkomorbiditäten – allen voran eine deutlich erhöhte kardiovaskuläre Sterblichkeit. In diesem Artikel sind die derzeit in Österreich zugelassenen medikamentösen Therapieoptionen zur Behandlung der Adipositas im Hinblick auf Wirkung, Nutzen und Risiken zusammengefasst.
Ältere Patient:innen leiden häufig unter Schwindel. Auslöser sind nicht selten internistischer oder kardiovaskulärer Natur – sei es in Form bereits bekannter Grunderkrankungen oder neu aufgetretener, bislang nicht diagnostizierter Erkrankungen. Im Mittelpunkt steht dabei, die Ursachen aufzuspüren und dauerhaft zu beseitigen.
Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die häufigste Todesursache bei Frauen. In Österreich sterben jährlich rund 16.000 Frauen an Herzinfarkt, Herzinsuffizienz oder Schlaganfall. Dennoch wird das kardiovaskuläre Risiko von Frauen weiterhin unterschätzt. Genau hier setzt #GoRedAustria an: als nationale Initiative zur Stärkung der Herzgesundheit von Frauen.
Im November vergangenen Jahres fand im historischen Josephinum der Medizinischen Universität Wien der AF Summit – Ablation in 2026 statt. Die Veranstaltung bot ein hochkarätig besetztes wissenschaftliches Programm und richtete sich nicht nur an Elektrophysiolog:innen, sondern auch an klinisch tätige Kardiolog:innen ohne elektrophysiologischen Schwerpunkt.
Die hypertrophe Kardiomyopathie (HCM) kann sich klinisch unterschiedlich präsentieren. Eine systematische Diagnostik ist daher essenziell. Der folgende Beitrag bietet einen Überblick.
Die Herzinsuffizienz ist eine Systemerkrankung und wird von Komorbiditäten wie insbesondere Niereninsuffizienz, Anämie, Adipositas und Diabetes beeinflusst. Das Syndrom der Herzinsuffizienz stellt daher ein interdisziplinäres Problem dar, das mit steigenden Hospitalisierungs- und Mortalitätsraten in einer alternden Bevölkerung verbunden ist.
2 DFP-Punkte
Das Herz schlägt zuverlässig – meist ein Leben lang. Doch manchmal gerät es aus dem Takt. Vorhofflimmern ist die häufigste Herzrhythmusstörung weltweit. Millionen Menschen leben damit, viele ohne es zu wissen. Denn die Erkrankung bleibt oft stumm. Kein Schmerz. Kein Alarm.
Kontinuierliche physiologische Messungen mittels Wearables und künstlicher Intelligenz gehören für viele Menschen bereits zum Alltag. Stress, Erholung und Adaptivität lassen sich damit objektiv erfassen und individuell steuern. Die Integration von Biotracking- und Biomonitoring-Daten in die medizinische Versorgung stellt neue Anforderungen an die Kommunikation zwischen Ärzt:innen und Patient:innen.
In der mechanistisch geprägten Medizin fanden die Wechsel- beziehung von Herz und Psyche, insbesondere Prävalenz und Stellenwert psychosozialer Aspekte, konsekutiver Verhaltensänderungen als Risikofaktoren und deren Effekte auf Adhärenz, Lebensqualität und Prognose wenig Beachtung. Ende August 2025 wurde das ESC Clinical Consensus Statement on mental health and cardiovascular disease (CVD) publiziert.
Eine Psoriasis betrifft nicht nur die Haut, sondern auch andere Organe. Besonders hoch ist das kardiovaskuläre Risiko. Langsam wird klar, warum. Das Gute: Es gibt Möglichkeiten das Risiko zu senken.
Welche kardialen Manifestationen können beim Alagille-Syndrom auftreten? Diese Frage übersteht dem vorliegenden Fall aus der Praxis. Testen Sie ihr Wissen.
Im September 2025 wurde im Schloss Wilhelminenberg die nunmehr 10. Ausgabe der Herzschrittmacher-Curriculums der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft (ÖKG) veranstaltet – eine Erfolgsstory der kardiologischen Ausbildung.
Obwohl sie nicht mehr als primäre Diagnostik bei KHK zum Einsatz kommt, behält die Ergometrie ihren Platz in der modernen Kardiologie. Ihr Anwendungsbereich geht weit über die Diagnostik hinaus, so lässt sich mittels Ergometrie die Leistungsfähigkeit objektivieren und das Training steuern.
Vom 12. bis 14. Oktober 2025 versammelte der DACH-Kongress unter dem Motto „Der Mensch im Zentrum“ Expert:innen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz, um aktuelle Entwicklungen in Diagnostik, Therapie und Versorgung zu diskutieren.
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Gefäße melden sich selten. Sie arbeiten still und unauffällig –, bis sie plötzlich laut werden. Als offenes Bein. Als reißende Aorta. Als Notfall. Trotz moderner Medizin bleibt die Vorsorge miserabel: Nur ein Bruchteil der Menschen über 60 lässt seine Gefäße kontrollieren, obwohl ein Ultraschall oft über Leben und Tod entscheidet. Nach den Gefäßgesundheitstagen will das Gefäßforum den Blick verändern: Weg von der Reparaturmedizin, hin zur Vorsorge. Denn Gefäße bestimmen mehr Gesundheit, als wir glauben.
Unter der Ägide mehrerer kardiologisch tätiger Ärzt:innen hat sich vor Kurzem auch in Österreich die Initiative „Go Red for Women“ etabliert. Diese Bewegung macht auf das immer noch weit verbreitete fehlende Wissen um Herz-Kreislauferkrankungen bei Frauen aufmerksam. Es geht um Risikofaktoren und die sich daraus ergebenden Präventionsmöglichkeiten.
Univ.-Prof. Andreas Zirlik lud auch heuer wieder zu den Grazer Herzkreislauftagen (GHKT) ein. Es war bereits die siebte Auflage dieses traditionellen Events, welches am neuen Campus der Medizinischen Universität Graz stattgefunden hat.
Auf Initiative von Prof. Volker Köllner (Charite Berlin/RZ Seehof) und Prim. em. Dr. Johannes Mikl (RZ-Felbring) fand am 9. und 10. Oktober 2025 ein erstes DACH-Symposium für Psychokardiologische Rehabilitation statt. Organisatorisch wurde das Symposium komplett von der PV ausgerichtet.
Eine Innsbrucker Studie zur intramyokardialen Hämorrhagie (IMH) bei ST-Hebungs-Myokardinfarkt (STEMI) wurde als „Late-Breaking Science“- Beitrag am ESC-Kongress 2025 in Madrid vorgestellt.
Eine aktuelle Metaanalyse untersuchte Wirksamkeit und Sicherheit von Clopidogrel versus Aspirin bei Patient:innen mit atherosklerotischer Herzkreislauferkrankung.
Das immense Potenzial der kardiovaskulären Prävention wird bei Weitem nicht ausgeschöpft, weder in den „high-income countries“ noch in den „middle-income countries“ oder „low-income countries". 2 DFP-Punkte
Minimalinvasive Verfahren, digitale Lösungen und ein vielversprechender Kunstherz-Prototyp bringen neue Impulse in die Herzchirurgie. Prof. PD. Dr. Daniel Zimpfer erläutert, welche Möglichkeiten sich daraus für den medizinischen Alltag ergeben.
AG der ÖKG-- Die jährliche Tagung der Arbeitsgruppenvertreter:innen war durchwegs geprägt von konstruktiver Zusammenarbeit, einem offenen Dialog und einem gemeinsamen Ziel: die wissenschaftliche Exzellenz und Sichtbarkeit der österreichischen Kardiologie weiter zu stärken.
Beim diesjährigen DACH Herzinsuffizienz-Treffen vom 12. bis 14. Oktober in Salzburg stand ein Thema klar im Mittelpunkt: die multidisziplinäre Zusammenarbeit in der Betreuung von Menschen mit Herzinsuffizienz.
Herzklappenerkrankungen bei Erwachsenen mit angeborenem Herzfehler (EMAH) stellen eine zunehmende Herausforderung dar. Durch die stetig wachsende Zahl an EMAH rücken Spätfolgen von Klappenvitien und deren Therapie in den Fokus.
Kardiovaskuläre Erkrankungen sind als die häufigste Todesursache in Europa bekannt. Dennoch gelten viele Menschen aufgrund des unterschätzten Risikos als untertherapiert. Das Ziel einer Interimsanalyse der laufenden MILOS-Studie war es, die Übereinstimmung des von Behandelnden eingeschätzten Risikos mit dem in den ESC-Guidelines 2019 abzuleitenden Risiko zu untersuchen.
Zur Kasuistik: Bei einem 76-jährigen, multimorbiden Patienten mit Vorhofflimmern und Diabetes mellitus Typ II führte die Umstellung auf ein DOAK-Therapieregime zu einem entscheidenden therapeutischen Vorteil. Durch den Fall führt Dr. Elke Boxhammer.
Trotz der hauptsächlich klinischen Ausrichtung des Kongresses werden auch wichtige Beiträge aus dem Bereich der kardiovaskulären Grundlagenforschung präsentiert. Insgesamt fielen in mehr als 60 Sitzungen mehr als 300 Posterpräsentationen und Vorträge in diese Kategorie.
Die Vorträge der Tagung unter dem Motto „Neues Denken“ deckten ein breites Spektrum aktueller Themen ab – von der Bedeutung von Telemedizin über Innovationen rund um die TAVI bis hin zu den Chancen und Herausforderungen von PCI.
Ein Fall zum Mitdiagnostizieren: Ein 42-jähriger Patient stellt sich mit einem vor wenigen Stunden erstmals aufgetretenen retrosternalen Druckgefühl in der Notaufnahme vor. Fragen nach Atemnot, Schwindel, Synkopen oder rezenten Infektionen werden verneint. cvRF: Hyperlipidämie, arterielle Hypertonie, Ex-Raucher (20pY).
Die aktualisierte ESC-Leitlinie 2025 zum Management kardiovaskulärer Erkrankungen in der Schwangerschaft markiert einen Paradigmenwechsel hin zu einem patientinnenzentrierten, interdisziplinären Management, das alle Phasen von der Präkonzeption bis in die Postpartum-Phase umfasst.
Die Medizin im Allgemeinen, aber insbesondere die Kardiologie, steht durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz vor einem tiefgreifenden Wandel. Anwendungen, die gestern noch als visionär galten, sind heute bereits Realität.