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Orthopädie 14. November 2013

Rehabilitation nach Hüftfraktur

Die proximale Femurfraktur in höherem Alter führt zu akuter Immobilisierung und Schmerz, zu funktionellen Einschränkungen, einem vermehrten Bedarf an Pflege und geht mit einer erhöhten Mortalität einher. Die multidisziplinäre Rehabilitation in unterschiedlichen Settings sowie ein umfassendes Schmerzmanagement während des Rehabilitationsprojektes kann wesentlich zur Verbesserung alltagsrelevanter Aktivitäten beitragen und die individuelle Lebensqualität und Autonomie steigern. Bereits an der Abteilung für Unfallchirurgie sollen erste rehabilitative Maßnahmen gesetzt werden. Abhängig von der Frakturart, der osteosynthetischen Versorgung und der prätraumatischen Mobilität wird sich die Rehabilitation gestalten. Neben dem akutmedizinischen Management beeinflussen vor allem Begleiterkrankungen, geriatrische Syndrome, Polypharmazie, sensorische Defizite sowie die Sturzursachen den Rehabilitationsprozess. Neben Verbesserung der Mobilität und Gangsicherheit, der Versorgung mit adäquaten Hilfsmitteln spielt auch das Entlassungsmanagement mit Wohnungsadaptierung und Organisation von sozialen Diensten eine wesentliche Rolle. Ein umfassendes Schmerzmanagement, das sich an die jeweilige Situation des Patienten anpasst, ist Voraussetzung für eine gute Mobilisation. Neben den bekannten Strukturen wird auch das Projekt der mobilen Rehabilitation im häuslichen Umfeld vorgestellt.

Prim. Dr. Katharina Pils, OA Dr. Walter Müller, Prim. Univ. Prof. Dr. Rudolf Likar, OA Mag. Dr. Markus Gosch, Prim. Univ. Prof. Dr. Bernhard Iglseder, Prim. Univ. Prof. Dr. Ernst J. Müller, OA Dr. Heinrich Thaler, OÄ Dr. Inge Gerstorfer, DGKS Michaela Zmaritz, Dr. Monique Weissenberger-Leduc, OA Univ. Doz. Dr. Peter Mikosch, Prim. Dr. Georg Pinter, Wiener Medizinische Wochenschrift 19/20/2013

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