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Radiologie 1. Mai 2008

Bildgebende Verfahren in der Frühphase des Morbus Bechterew

Die Diagnose eines Morbus Bechterews (MB) wird auch heute noch in einigen Patienten einige Jahre nach Erstmanifestation der Erkrankung gestellt. Mit den TNF-α Inhibitoren stehen neue effiziente therapeutische Möglichkeiten zur Therapie der AS zur Verfügung, daher ist eine frühe Diagnose von großer Relevanz. Neben der etablierten Abklärung mittels konventionellen Röntgen und Computertomographie der Iliosakralgelenke ermöglichen funktionelle radiologische Methoden, wie die Magnetresonanztomographie (MRT) und der Kontrast-verstärkte Power Doppler Ultraschall aktive Entzündungsprozesse der Iliosakralgelenke nachzuweisen, und die Erkrankung vor Auftreten von radiologischen Veränderungen zu diagnostizieren. Ebenso kann mittels MRT eine axiale Beteiligung sowie eine Enthesitis im Rahmen des MB verifiziert werden. Eine Synovitis peripherer Gelenke kann sehr leicht mittels Ultraschall abgeklärt werden.

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