zur Navigation zum Inhalt
 
Orthopädie 1. Mai 2010

Vergleich verschiedener Biologikatherapien bei Patienten mit rheumatoider Arthritis nach Versagen der Erstlinientherapie

Der Wechsel zwischen verschiedenen Biologikatherapien hat sich zu einer gängigen Praxis bei Patienten mit rheumatoider Arthritis entwickelt. Diese longitudinale Beobachtungsstudie wurde durchgeführt, um das therapeutische Management von Patienten mit rheumatoider Arthritis, die von einer Biologikatherapie zu einer anderen umgestellt wurden, zu beobachten. Wir fanden dabei keine Unterschiede zwischen den verschiedenen Biologikasubstanzen hinsichtlich des Medikamentenüberlebens bzw. der Effektivität, weder im ersten noch im zweiten Behandlungszyklus. Der Grund zum Wechsel beeinflusste die kommende Behandlung nicht, obwohl ein Primärversagen die kürzeste Überlebensdauer der folgenden Behandlung nach sich zog. Zusammenfassend ist der Wechsel zwischen verschiedenen Biologikatherapien durchführbar und sinnvoll, die Substanzwahl muss individuell entschieden werden.

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben