zur Navigation zum Inhalt
 
Genetik 1. Oktober 2006

Von der Pharmakokinetik zur Pharmakogenetik

Erst Mitte der neunziger Jahre ist das Interesse an Fragen der geschlechtsspezifischen Tumorpharmakologie erwacht. Die am weitesten fortgeschrittenen Studien betreffen pharmakokinetische Untersuchungen der Fluorpyrimidine sowie preliminäre Daten zur Pharmagenomik, wobei die meisten pharmakogenetischen Fragen bisher unbeantwortet blieben. Bei Betrachtung der Polymorphismen relevanter metabolische Enzyme wie Folatreduktase, Cytochrom P450 abhängigen Oxidasen und UDP-Glukuronyltransferase fällt auf, dass die Hypothesen die Fakten bei weitem überwiegen. Die zukünftige Strategie sollte daher sinnvollerweise darauf ausgerichtet sein, das geringe vorhandene Wissen im Rahmen klinischer Studien auf akzeptierte klinische Evidenz zu heben, um die Implementierung in die onkologische Therapie voranzutreiben.

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben