zur Navigation zum Inhalt
 

Spitalsinfektionen: Viele Daten — wenig Nutzen

Mehr Transparenz, bessere Vergleichbarkeit und offene Fehlerkultur, um das Risiko für den Patienten zu minimieren.

Die Datenmengen sind enorm — der Nutzen, der daraus gezogen wird, vergleichsweise gering. So zeigen beispielsweise die Zahlen für nosokomiale, also im Krankenhaus erworbene, Infektionen zwar ein epidemiologisches Problem, allerdings ist eine Vergleichbarkeit derzeit weder zwischen Krankenhäusern noch zwischen Ländern gegeben. Aussagekraft, Schlussfolgerungen und wirksame Gegenmaßnahmen sind derzeit von Einzelinitiativen abhängig. Ob und in welcher Form Transparenz der Datenlage die Situation verbessern könnte, diskutierten österreichische Experten Anfang November auf Einladung der Initiative „Sicherheit im OP“ und der „Plattform Patientensicherheit“ in Wien.

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben