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Ethische Überlegungen zur palliativen Sedierung

Der Artikel beschäftigt sich aus ethischer Sicht mit der Frage der Sedierung am Lebensende. Palliative oder terminale Sedierung, wie auch andere Begriffe finden hier Anwendung. Bereits die Terminologie lädt zu einer eingehenden Diskussion ein. In Diskussion steht sie in der unmittelbaren Auseinandersetzung mit der aktiven Sterbehilfe oder Euthanasie, da sie von vielen als eine akzeptierbare Alternative zur letzteren gesehen wird. Welche Kriterien sind also anzuwenden, die eine Sedierung am Lebensende als gerechtfertigt annehmen lassen, ohne dem Verdacht einer aktiven Sterbehilfe ausgesetzt zu sein? Diese Problematik hat zu ethischen Überlegungen über den Gebrauch und die Grenzen einer Sedierung geführt. Es erscheint daher notwendig, klare Richtlinien für die Durchführung einer Sedierung im Rahmen der palliativen Betreuung am Lebensende zu erarbeiten, um möglicher Fehlentwicklungen entgegen zu wirken. Ethische Überlegungen können einen wichtigen Beitrag zur Transparenz in der Durchführung einer palliativen Sedierung leisten.

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