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Onkologie 1. Februar 2010

Invasive Tumorschmerztherapie bei terminalem Verlauf einer Zervixkarzinom-Patientin

Das Krebsleiden ist mit einer Reihe belastender Symptome verbunden. Der Schmerz ist neben Atemnot und Erbrechen, bei bis zu 50 % im Anfangs- und 80 % bis 90 % im Terminalstadium das quälendste Symptom. Für etwa 90 % der Patienten erreicht man mit dem 3-stufigen WHO-Therapieschema eine ausreichende Schmerzlinderung. Eine kleine Gruppe von Krebspatienten benötigt allerdings invasive Maßnahmen für eine suffiziente Schmerzreduktion. Dies würde der Stufe 4, auf das erweiterte WHO-Schema bezogen, entsprechen. Intravenöse oder intrathekale Applikationen, eventuell regionale Blockaden kommen hier in Frage. Die folgende Fallstudie zeigt die Stufen einer schwierigen Krebsschmerztherapie in einem regionalen Schwerpunkt-Krankenhaus. Diese ist nicht immer EBM-gestützt, da sich im klinischen Alltag aus organisatorischen, personellen und anderen Gründen einerseits oft Notlösungen ergeben, andererseits für vieles keine klaren EBM-Richtlinien vorhanden sind. Der Druck, den Schmerz nach den vorhandenen Möglichkeiten praktikabel zu reduzieren, führt oft zu polypragmatischen, rückblickend nicht immer befriedigenden Maßnahmen.

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