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Vom Verkehrslärm fühlen sich die meisten Österreicher beeinträchtigt, ergibt eine Analyse des Verkehrsclubs Österreich.
 
Allgemeinmedizin 7. Mai 2014

Verkehrslärm beeinträchtigt jeden Vierten

Straßenlärm liegt im Ranking vor lauten Nachbarn.

Die größten Ruhestörer sind Autos, Lkw, Motorräder und Mopeds. Das zeigt eine Analyse des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ) unter Berufung auf Daten der Statistik Austria, so der Club in einer Aussendung anlässlich des Internationalen Tages gegen Lärm am 30. April.

1,75 Millionen Menschen über 15 Jahre fühlen sich durch Verkehrslärm in ihrem Wohnumfeld beeinträchtigt. An zweiter Stelle liegen zu laute Nachbarn, die für 469.500 ein Ärgernis sind. Fast 230.000 Personen werden von Baustellenlärm belästigt, fast 100.000 stört der Lärm von benachbarten Lokalen.

„Verkehrslärm ist ein großes Gesundheitsproblem. Dauerhafte Lärmbelastung macht krank“, sagte VCÖ-Expertin Bettina Urbanek. Das Herzinfarktrisiko ist entlang von stark befahrenen Straßen deutlich höher als in ruhigen Gebieten. Auch das Schlaganfallrisiko steigt. Schlafstörungen, Bluthochdruck und mangelnde Konzentrationsfähigkeit seien weitere Folgen. Laut VCÖ weisen viele stark befahrene Straßen eine Belastung von über 75 Dezibel auf.

Abhilfe würden niedrigere Tempolimits verschaffen, so der VCÖ. Durch 30 statt 50 km/h kann die Lärmbelastung um fünf Dezibel gesenkt werden.

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