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Nephrologie 1. März 2011

Geschlechtsspezifische Nierentransplantation

Für Patienten mit chronischer, terminaler Niereninsuffizienz stellt die Nierentransplantation die beste Form der Nierenersatztherapie (NET) dar, da diese Behandlungsmethode sowohl zu einer Verbesserung der Lebensqualität als auch zu einer längeren Überlebensdauer der Transplantatempfänger bei geringeren Behandlungskosten führt. Die kontinuierlich steigenden Prävalenzzahlen von Patienten an der chronischen Hämodialyse und Peritonealdialyse, sowie der in Folge dessen zunehmende Bedarf an Nierentransplantationen, haben zu einem Missverhältnis zwischen der Anzahl an TransplantationskandidatInnen und der Verfügbarkeit von Spenderorganen geführt. Neben einer Vielzahl anderer Faktoren wird auch ein möglicher Einfluss des Geschlechts von Spender und Empfänger auf das Transplantatüberleben diskutiert. Bisher durchgeführte Untersuchungen zu diesem Thema lieferten zum Teil widersprüchliche Ergebnisse. Welche Bedeutung geschlechtsspezifischen Merkmalen im Rahmen der Nierentransplantation tatsächlich zukommt und in welchem Ausmaß die Geschlechterkombination von Spender und Empfänger den postoperativen Verlauf beeinflusst, konnte jedoch noch nicht im Detail geklärt werden.

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