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Ernährung 1. September 2009

Gesundheitliche Bedeutung natürlicher Mineralwässer

Die medizinische Bedeutung von Mineralwässern hängt von den Gehalten der jeweils vorhandenen Mineralstoffe und Spurenelemente ab. Von den Hauptinhaltsstoffen spielen Calcium und Magnesium aus gesundheitlicher Sicht die wichtigste Rolle, bei den Spurenelementen sind es Jod, Fluor und Lithium. Die Bioverfügbarkeit von Mineralstoffen aus den Mineralwässern ist gut und liegt im selben Bereich wie bei der Milch. Ein gesundheitlich positiver Wert der Zufuhr von Mineralwasserinhaltsstoffen ist besonders dann gegeben, wenn die alimentäre Zufuhr nicht gewährleistet ist. Die Befürchtung eines unerwünschten blutdruckerhöhenden Effekts durch die in den Mineralwässern enthaltenen Natriummengen ist nicht gerechtfertigt. Mineralwässer enthalten nur geringe Mengen von Natrium vorwiegend in Form von Natriumhydrogencarbonat und diese Verbindung hat keinen hypertensinogenen Effekt. Ein Vorteil der Zufuhr von Mineralstoffen und Spurenelementen durch regelmäßigen Konsum von Mineralwässern kann darin gesehen werden, dass damit gleichzeitig eine Flüssigkeitszufuhr, aber keine Aufnahme energieliefernder Nährstoffe verbunden ist. Studien, welche direkte Nachweise des gesundheitlichen Wertes des regelmäßigen Konsums von Mineralwässern liefern, sind allerdings bisher nur spärlich vorhanden.

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