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Gesundheitspolitik 25. März 2014

Europaweite Initiative für mehr Sicherheit

Um Arzneimittelfälschungen verstärkt Einhalt zu bieten, engagiert sich die österreichische Apothekerschaft, vertreten durch die Apothekerkammer, auch auf europäischer Ebene aktiv für das Thema Arzneimittelsicherheit.

Fast ein Viertel der von den europäischen Fahndern in Summe sichergestellten Waren sind gefälschte Medikamente. In Österreich wurden im Jahr 2012 knapp 32.000 illegal eingeführte Medikamente beschlagnahmt. Für den Kunden selbst ist eine Fälschung oft nicht von einem Original zu unterscheiden.

Aber gefälschte Arzneimittel sind ein Risiko für die Gesundheit. Bis dato ist dieses Risiko vor allem vom Internetversandhandel ausgegangen. Die Verbreitung findet jedoch zusätzliche Kanäle und das Thema Arzneimittelsicherheit erhält immer wieder neue Dimensionen. „Medikamente gehören in die Hände von Apothekerinnen und Apothekern“, appelliert die Österreichische Apothekerkammer. Dank der hohen Sicherheitsstandards und der präzise kontrollierten Logistik ist in den Apotheken selbst daher noch nie eine Fälschung aufgetreten.

Unter dem Motto „auf der sicheren Seite“ (www.auf-der-sicheren-Seite.at) thematisiert die Standesvertretung die gesundheitlichen Gefahren von gefälschten Medikamenten.

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