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© ferrantraite/istock
 
Praxis 12. Jänner 2015

Durchblick am Arbeitsplatz mit der Googlebrille

Google will die Datenbrille nun auch für die Gesundheitsbranche nutzen.

Google will im kommenden Jahr eine neue Version seiner Datenbrille Google Glass präsentieren. Die Chips dafür werde Branchenführer Intel liefern, schrieb das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf informierte Personen. Intel wolle zudem neue Möglichkeiten für die Nutzung der Brille am Arbeitsplatz mitentwickeln und das Gerät verstärkt an Gesundheitsbranche und Industrie vermarkten.

Google hatte die Brille, die eine Kamera und einen kleinen Bildschirm über dem rechten Auge hat, bereits im Frühjahr 2012 vorgestellt. Bisher dürfte es einige 10.000 Test-Nutzer geben, hauptsächlich in den USA. Ein breiter Marktstart blieb bisher aus. Google Glass schlagen vor allem in Europa Datenschutz-Bedenken entgegen. Das Gerät soll auch noch technische Schwächen wie eine zu kurze Batterielaufzeit haben.

Mit dem Programm „Glass at Work“ setzt Google auf einen stärkeren Einsatz der Brille am Arbeitsplatz. Dabei geht es vor allem um Situationen, in denen es hilfreich ist, beide Hände freizuhaben und gleichzeitig Informationen eingeblendet zu bekommen.

Google betrachte die Brille aber nach wie vor vorrangig als Verbrauchergerät, berichtete das „Wall Street Journal“. Bei dem Internet-Konzern arbeiteten derzeit rund 300 Mitarbeiter an Glass. Nur rund ein Dutzend von ihnen konzentriere sich auf „Glass at Work“.

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