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Mein pelziges Alter Ego verdiente früher einmal seinen Lebensunterhalt durch das Sammeln von Tauwasser an Eiszapfen auf einem Eisplaneten.Am Ende ist der Ewok ein Anhänger der Dunklen Seite der Macht.

Die Kostüme einiger wichtiger Figuren: die „guten“ Rebellen.

 
Leben 25. Jänner 2016

„Möge die Macht mit dir sein“

Eine Ausstellung entführt ins Star-Wars-Universum und hinterfragt die Identität der Besucher.

Star Wars ist derzeit in vieler Munde, nicht zuletzt aufgrund des aktuellen Kinofilms. Ein Redakteur der Ärzte Woche besuchte die Ausstellung STAR WARS™ Identities, um sein Alter Ego in einer weit, weit entfernten Galaxis zu entdecken.

Da bin ich nun, am Eingang des dunklen Ausstellungsbereichs und erhalte einen Umhänger, an dem sich ein Empfänger samt Kopfhörer befinden. Damit es aber interaktiv werden kann, erhält jeder Besucher noch ein Chip-Armband. Nach kurzem Warten, die Besucher werden zeitversetzt hineingelassen, geht es los. Nach einem Einführungsvideo beginnt die Identitätsfindung im Star Wars™ Universum und man kann an der ersten Station mit dem Armband aus einer Vielzahl von Kreaturen wählen, um seinem Alter Ego einen Körper zu geben; spaßhalber ich wählte einen Ewok ...

Vor 35 Jahre wurde das Weltraummärchen über die Abenteuer von Jedi-Rittern, Prinzessinnen, Schurken und den dunklen Machenschaften eines bösen Sith-Lords erstmals erzählt. Nach sechs „alten“ Episoden sind nun weitere Filme geplant; angefangen mit dem bereits laufenden Film „Star Wars: Das Erwachen der Macht“. Derzeit gastiert die Ausstellung „STAR WARS™ Identities“ in Wien und wartet mit rund 200 originalen Ausstellungsstücken aus dem Lucas Museum of Narrative Art auf. Die Sammlung umfasst Requisiten, Modelle, Kostüme und Kunstwerke aus dem Star-Wars-Universum.

Die Komponenten der Identität

„STAR WARS™ Identities“ ist nicht nur eine Ausstellung über die Sternensaga, sondern auch eine Studie über Identität. Der Ausstellungs-Produzent X3 Productions hat für die wissenschaftliche Aufbereitung der Ausstellung ein Team aus Spezialisten verschiedener Fachrichtungen vom Wissenschaftsmuseum „Montreal Science Centres“ zusammengeführt. Psychologen, Neuropsychologen, Biochemikern und Genetikern haben die Ausstellung in die drei Themengebiete Ursprung, Einflüsse und Entscheidungen aufgeteilt und entsprechend zehn Fragen definiert; all dies prägt die Identität aller denkenden Wesen.

Originale Ausstellungsstücke beleuchten jede dieser Komponenten. Kurze „Making-of“-Filme liefern gleichzeitig Hintergrundinformationen zu Star-Wars-Figuren und ihrer Entwicklung. Die enge Zusammenarbeit mit den Wissenschaftlern sorgt dafür, dass die Erkundung der Identität in STAR WARS™ Identities auf dem neuesten Stand der Forschung geschieht.

Der Besucher selbst steht im Mittelpunkt der Ausstellung. Er erlebt den Ausstellungsbesuch als eine interaktive Reise ins eigene Ich. Mithilfe ausgeklügelter Ausstellungstechnologie erstellen die Besucher aller Altersklassen ihre eigene, individuelle Star-Wars-Persönlichkeiten, in dem sie Elemente ihrer eigenen Identität mit fiktionalen Elementen aufladen. Am Ende des Ausstellungsbesuchs hat jeder Besucher seinen eigenen, individuellen Star-Wars-Charakter erschaffen und kann sich diesen per E-mail schicken lassen (siehe Bild).

Die Star-Wars-Filme haben weltweit Besucherrekorde gebrochen und unzählige Auszeichnungen erhalten. Doch erst die Fans haben sie zu dem gemacht, was sie sind: Eine Geschichte, die Menschen auf der ganzen Welt fasziniert, ob jung oder alt.

www.starwarsidentities.at (SW)

„STAR WARS™ Identities“ gastiert noch bis 16. April 2016 im Österreichischen Museum für angewandte Kunst (MAK) in Wien.

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