zur Navigation zum Inhalt
 
Leben 23. März 2015

3D-Gehirnmodell

Die in Österreich entwickelte Technologie zur Herstellung von dreidimensionalen Gehirnstrukturen aus menschlichen Stammzellen wurde in die Top Ten des Magazins „MIT Technology Review“ aufgenommen.

Die Molekularbiologen Madeleine Lancaster und Dr. Jürgen Knoblich vom Institut für molekulare Biotechnologie (IMBA) der österreichischen Akademie der Wissenschaften hatten im Jahr 2013 die geniale Idee, eine Technologie zu konzipieren, wo aus Stammzellen 3D-Gehirnmodelle gezüchtet werden. Ihre Arbeit wurde im Journal Nature veröffentlicht. Zudem erhielt Lancaster, Postdoc im Team von Knoblich, für die Leistung den „Eppendorf Award for Young European Investigators“. Nun wurde die spannende Entdeckung in die „10 Breakthrough Technologies“-Liste des MIT Technology Review aufgenommen. Das Magazin des Massachusetts Institute of Technology berichtet über Neuheiten, von welchen jedes Jahr die zehn besten ausgewählt werden. Jeder der ausgezeichneten Innovationen wird ein Artikel gewidmet. Für ihre Modellentwicklung („Brain Organoids“) werden Lancaster und Knoblich als „Key players“ betitelt.

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben