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Leben 23. November 2014

Neue onkologische Begleitangebote im St.Josef-Krankenhaus

Wendepunkt Krebs.

Über die medizinische Behandlung hinaus bietet das St. Josef-Krankenhaus seit kurzem ein komplementäres Begleitangebot für Menschen, die an Krebs erkrankt sind. Darunter finden sich Kurse wie die Musiktherapie oder die Beratung nach Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM).

Mit dem Darm- und dem Brustgesundheitszentrum verfügt das St. Josef-Krankenhaus über zwei Schwerpunktzentren, die sich auf bestimmte Krebserkrankungen spezialisiert haben. „Dabei verfolgen wir einen multidisziplinären Ansatz. An der Behandlung sind Vertreter verschiedenster medizinischer Bereiche beteiligt, wie z.B. die internistische Onkologie, die Chirurgie, die Strahlentherapie und viele mehr", beschreibt Dr. Ulrich Schmidbauer, ärztlicher Direktor am St. Josef-Krankenhaus. Die Abstimmung erfolgt in den sogenannten Tumorboards, wo die Spezialisten die genaue Behandlung für den jeweiligen Patienten abstimmen.

Widerstandskraft stärken, Nebenwirkungen lindern

„Forschungsergebnisse belegen klar, dass Umwelteinflüsse, die Lebensweise und soziale Erfahrungen die Entstehung von Krebs begünstigen. Andererseits können genau diese Faktoren den Heilungsverlauf unterstützen", so Prim. Prof. Dr. Leopold Öhler, Leiter der Onkologie am St. Josef-Krankenhaus. Auch die Praxis zeigt, dass Patienten während oder nach einer schulmedizinischen Krebsbehandlung von komplementären Zusatzmaßnahmen sehr profitieren können. Die neuen Angebote des Gesundheitszentrums am St. Josef-Krankenhaus sollen helfen, die belastenden Erfahrungen, die eine Krebserkrankung mit sich bringt, besser zu verarbeiten, die Widerstandskräfte zu stärken – und auch die Nebenwirkungen einer Krebstherapie zu reduzieren.

Eines der jüngsten Angebote ist die Musiktherapie, bei der die Betroffenen mit Hilfe verschiedenster – übrigens von der Musikuniversität Wien zur Verfügung gestellter – Instrumente die Beschwerden der Erkrankung lindern können. Dies ist auch das Ziel der Beratung nach Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM), die sowohl in Form eines Vortrages als auch im Rahmen von Einzeltherapien erfolgt. Zum Portfolio zählen weiters Kurse, Workshops und Behandlungsangebote in den Bereichen Shiatsu, Progressive Muskelentspannung, Immunstärkendes Qi Gong oder Ernährungsberatung. Die Kurse stehen auch Betroffenen zur Verfügung, die nicht am St. Josef-Krankenhaus behandelt werden.

Pressemitteilung/TF, springermedizin.at

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