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Leben 3. März 2014

Innsbrucker Ringvorlesung Gendermedizin

Genderaspekte in der Onkologie

Am Donnerstag, den 6. März 2014 startet die öffentliche Vorlesungsreihe zur Gender Medizin an der Medizin Uni Innsbruck ins Sommersemester: Innsbrucker Experten und Expertinnen erläutern Genderaspekte in der Onkologie. In den allgemein verständlichen Vorträgen wird auf geschlechterspezifische Krebserkrankungen, Therapieunterschiede und neueste Entwicklungen eingegangen. Die Vorlesungen finden jeweils am Donnerstag um 18:30 Uhr im großen Hörsaal der Frauenkopfklinik

Innovative Behandlungsansätze, genderspezifische Krebserkrankungen sowie neueste Erkenntnisse aus der Forschung und Diagnostik sind einige der Themen der Ringvorlesung „Gender Medizin" im Sommersemester 2014. Experten der Innsbrucker Medizinischen Universität werden verschiedenste geschlechterspezifische Aspekte bei Krebserkrankungen erläutern. Die Vorträge geben dabei einen guten Überblick über die Vielseitigkeit der Onkologieforschung in Prävention, Diagnose und Therapie von Krebserkrankungen am Medizinstandort Innsbruck.

Onkologie ist einer von insgesamt vier Forschungsschwerpunkten der Medizinischen Universität Innsbruck. Die Vorlesungen finden von März 2014 bis Ende Juni 2014 wöchentlich jeweils am Donnerstagabend um 18.30 Uhr im großen Hörsaal der Frauen-Kopf-Klinik statt.

Im Eröffnungsvortrag am Donnerstag, den 6. März erläutert Prof.in Dr.in Margarethe Hochleitner die Geschlechterunterschiede bei Krebserkrankungen. Die Direktorin des Frauengesundheitszentrums an den Innsbrucker Universitätskliniken und Leiterin der Koordinationsstelle für Gleichstellung, Frauenförderung und Geschlechterforschung der Medizinischen Universität Innsbruck wird unter anderem aufzeigen, dass mehr Männer als Frauen an Krebserkrankungen sterben und Ursachen dafür diskutieren.

Fachdisziplin Gender Medizin

Gender Medizin ist ein neues Fachgebiet der Medizin. Es wird versucht, alle Erkenntnisse der Medizin daraufhin zu überprüfen, ob sie wirklich für Frauen und Männer ausreichend belegt sind und welche Unterschiede sich gegebenenfalls daraus in der Behandlung ergeben. Entsprechend dem Frauenförderungs- und Entwicklungsplan strebt die Medizinische Universität Innsbruck die Integration von frauen- und geschlechterspezifischen Inhalten in ihrer Lehre an. Seit 2007 bietet die Medizinische Universität Innsbruck die öffentliche Ringvorlesung „Gender Medizin - Geschlechterforschung in der Medizin" an. Die Vorlesungen werden von Studierenden der Medizin, Pharmazie, Sportwissenschaften, Psychologie und allen sozialwissenschaftlichen Fächern sowie aller Fachhochschulen in Innsbruck besucht, verfügen über DFP-Anerkennung für ärztliche Fortbildung und sind für die breite Öffentlichkeit geöffnet.

Das in der Koordinationsstelle für Gleichstellung, Frauenförderung und Geschlechterforschung angesiedelte Referat für Geschlechterforschung und Lehre arbeitet an der Umsetzung von frauen- und geschlechtsspezifischer Forschung und Lehre an der Medizinischen Universität Innsbruck und forciert die wissenschaftspolitisch innovative und nachhaltige Positionierung der Medizinischen Universität Innsbruck in diesem Bereich.

Detailliertes Programm

 

Medizinische Universität Innsbruck/TF, springermedizin.at

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