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Andreas und Martin Prinz bei ihrem Projektbesuch in Mosambik mit Augusto Tete.
 
Leben 18. Februar 2014

Größte Sachspende in der Geschichte von Licht für die Welt.

So viele Menschen wie in ein ausverkauftes Stadion passen, werden wieder sehen.

Dieser bildliche Vergleich soll die Größe und die Auswirkung der bisher größten Sachspende in der Geschichte von LICHT FÜR DIE WELT darstellen. Mithilfe der großzügigen Medikamentenspende  des Pharmaunternehmens CROMA werden bald 45.000 Menschen in Afrika erfolgreich am Grauen Star operiert werden können. Aufgrund der hohen Qualität der gespendeten Produkte kann eine effektive Behandlung und der nachhaltige Erfolg der augenlichtrettenden Operationen sichergestellt werden.

Die Wirkung der Spende von CROMA ist groß: Blinde Großmütter in Afrika werden bald zum ersten Mal ihre Enkelkinder sehen; aufgrund von Blindheit arbeitsunfähige Menschen bekommen wieder die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben! „Menschen in Afrika haben das Recht auf Medikamente in der gleichen Qualität wie Menschen in Österreich", so Mag. Martin Prinz, Geschäftsführer des niederösterreichischen Pharmaunternehmens CROMA über die Spende. „Als erfolgreiches Unternehmen sehen wir es als unsere Verpflichtung an, der Gesellschaft auch etwas zurückzugeben. Wir haben uns entschieden, das dort zu tun, wo es Menschen am dringendsten brauchen und wo wir mit unserem Know-How zu einer nachhaltigen und wirkungsvollen Verbesserung beitragen können."

Die Spende im Detail

Bei der großzügigen Sachspende handelt es sich um 90.000 Einheiten zweier Medikamente, die in der Nachbehandlung von Operationen am Grauen Star eingesetzt werden. Einerseits eine sogenannte viskoelastische Lösung, die das Auge im Zuge der augenlichtrettenden Operationen vor dem Austrocknen bewahrt. Andererseits ein ganz neues Medikament, das von der Pharmafirma Bausch + Lomb entwickelt wurde und das das Auftreten von Augenentzündungen nach der Operation am Grauen Star verhindert. Die Medikamente entsprechen den höchsten medizinischen Standards und werden in Länder wie Burkina Faso, Äthiopien oder Mosambik geliefert.

Die Erfolgsbilanz der CROMA-Hilfe

In den letzten zehn Jahren wurden bereits viele Tausende Augenoperationen mit CROMA-Medikamenten unterstützt. „Wir können uns auf die Hilfe aus dieser Partnerschaft seit vielen Jahren verlassen und sicher sein, dass wir keine Ausschussware, sondern nur beste Qualität erhalten. Das macht die Sachspende wirklich wertvoll", betont Rupert Roniger, Geschäftsführer von LICHT FÜR DIE WELT. Besonders froh sind wir auch, dass auf Initiative von CROMA mit Bausch + Lomb ein weiterer großzügiger Partner an Bord geholt werden konnte.

„Vor allem in Entwicklungsländern ist eine hochwertige, medikamentöse Nachbehandlung entscheidend, um Komplikationen nach dem Eingriff zu vermeiden. Die Patienten wohnen oft tagelange Fußmärsche vom nächsten Augenarzt entfernt. Komplikationen nach der Operation können demnach kaum erfolgreich nachbehandelt werden", erklärt Dr. Karl Rigal, Oberarzt an der augenmedizinischen Abteilung des Wiener Hanusch-Krankenhauses und Vorstandsmitglied von LICHT FÜR DIE WELT.  „Mit der Produktspende können wir nun eine effektive Nachbehandlung und somit den nachhaltigen Erfolg der Operation am Grauen Star in Entwicklungsländern sicherstellen",  freut sich Dr. Rigal.

Fast die Hälfte aller blinden Menschen könnte geheilt werden
Der Bedarf ist groß: Die Operation am Grauen Star ist der weltweit häufigste chirurgische Eingriff überhaupt. In Entwicklungsländern kostet diese Operation durchschnittlich nur 30 Euro und dauert in etwa 15 Minuten. Trotzdem gibt es nach wie vor 39 Millionen blinde Menschen weltweit. Fast die Hälfte von ihnen ist an Grauem Star erkrankt und könnte geheilt werden.

 

Pressemitteilung LICHT FÜR DIE WELT/TF, springermedizin.at

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