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Dr. Johannes Steinhart Vizepräsident der Wiener und Österreichischen Ärztekammer

Johannes SteinhartDer freie Arzt und seine Feinde. Wofür ich mich engagiere.LIT Verlag 2017,169 S., Hardcover,ISBN978-3-643-50799-0

 
Gesundheitspolitik 17. März 2017

„Habe keine Angst vor einer Kampfabstimmung“

3 Fragen, 3 Antworten

Der Vizepräsident der Wiener und Bundes-Ärztekammer strebt in beiden Organisationen das Präsidentenamt an. Sein Wahlziel sei in Wien „natürlich die Präsidentschaft“, sagt er. Profilieren konnte sich Steinhart in den vergangenen Jahren auch als Obmann der Kurie der niedergelassenen Ärzte.

Sie haben gesagt, sollten Sie in Wien gewählt werden, dann hätten Sie auch Interesse am Präsidentenjob in der Österreichischen Ärztekammer. Angenommen Sie gewinnen die Wiener Wahl am 25. März. Lassen Sie es danach auf eine Kampfabstimmung um die ÖÄK-Präsidentschaft ankommen?

Steinhart: Das wird man sehen, es wird es sicher Gespräche vorher geben. Ich bin da guter Hoffnung, dass man eine Lösung finden wird, die man gemeinsam vertreten kann. Ich glaube nicht, dass es zu einer Kampfabstimmung kommen wird. Aber ausschließen kann ich es natürlich nicht. Angst davor habe ich auch nicht.

Waren Sie überrascht, dass ÖÄK-Präsident Artur Wechselberger im Amt bleiben will?

Steinhart: Überrascht? Ich habe auch schon andere Überlegungen gehört, aber ich nehme das zur Kenntnis. Ich schätze den Artur Wechselberger sehr, das ist legitim.

Würden Sie noch eine Periode als Vizepräsident anhängen?

Steinhart: Ich fühle mich primär meiner Aufgabe zur Vertretung der Kolleginnen und Kollegen verpflichtet, ich habe diese Kurie über weite Strecken aufgebaut. Ich fühle mich dabei sehr wohl. Es ist nicht so, dass ich das ungern mache und die Tätigkeit aufgeben muss. Ich glaube, wenn ich die Möglichkeit habe, der nächsten Kammeradministration anzugehören und für die Kolleginnen und Kollegen tätig zu sein, ist das für mich auch in Ordnung.


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