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Gesundheitspolitik 15. März 2016

Gesetzliche Grundlagen in Österreich

Die Verordnung der Bundesministerin für Arbeit, Gesundheit und Soziales über den Schutz der Arbeitnehmer gegen Gefährdung durch biologische Arbeitsstoffe fasst diese, gemäß §40 Abs. 4 ASchG, nach ihrem Infektionsrisiko in vier Risikogruppen zusammen.

Dabei fallen in die Risikogruppe 3 biologische Arbeitsstoffe, die eine schwere Krankheit beim Menschen hervorrufen und eine ernste Gefahr für Arbeitnehmer darstellen können. Beispiele dafür sind u. a. Milzbranderreger, Tuberkuloseerreger, hochpathogene aviäre Influenzaviren und MERS CoV. Die Risikogruppe 4 beinhaltet die Erreger von Marburg-, Ebola- und Lassa-Fieber. Weiters müssen auch die Schutzmaßnahmen auf die jeweiligen Gefahren des Arbeitsplatzes sowie die Risikogruppe des vorhandenen biologischen Arbeitsstoffes abgestimmt werden.

Das bedeutet, dass nach Beurteilung der Gefährdung technische, organisatorische und personenbezogene Maßnahmen und spezielle Hygienemaßnahmen zum Schutz der Beschäftigten festzulegen sind.

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