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Gesundheitspolitik 20. Jänner 2014

AKH-Kundgebung: Bis zu 1000 Teilnehmer werden erwartet

Breite Unterstützung für die Anliegen der Ärzte am Wiener Allgemeinen Krankenhaus.

Bei der am Dienstag stattfindenden Protestkundgebung des medizinischen Personals der Medizinischen Universität Wien/AKH wird neben dem Betriebsrat des wissenschaftlichen Personals der Universität, Thomas Perkmann, und Ärztekammerpräsident Thomas Szekeres auch der Wiener Patientenombudsmann Franz Bittner sprechen. Die Kundgebung beginnt um 8.00 Uhr in Wien 9., Spitalgasse 23.


Im Rahmen der Kundgebung ist auch geplant, eine Resolution zu beschließen, in der die sofortige Rücknahme der Streichung von Nacht-Journaldiensten gefordert wird. Schon derzeit sei die personelle Lage in Österreichs größtem Spital "mehr als prekär", so Ärztekammerpräsident Thomas Szekeres. Eine weitere Reduktion von ärztlichem Personal würde die Situation "dramatisch verschärfen und die Patientenversorgung auf jenem Niveau, das die Patienten zu Recht erwarten und auch einfordern, unmöglich machen".

Laut Betriebsratsobmann Thomas Perkmann seien fast alle klinischen Bereiche schon derzeit von den Personalkürzungen betroffen, weitere könnten noch folgen. Besonders heikel sei die Situation aber an der Klinischen Abteilung für Spezielle Anästhesie und Schmerztherapie. Daher wird dessen Leiter, Hans-Georg-Kress, ebenfalls an der Veranstaltung teilnehmen und das Wort ergreifen.
  

Das Motto der Kundgebung lautet folgerichtig: "Personal-RAUBBAU heißt Medizin-ABBAU".  Laut Perkmann sei die Patientenversorgung am AKH trotz der Protestveranstaltung notfallmäßig gewährleistet, mit längeren Wartezeiten vor allem in den Ambulanzen müsse aber gerechnet werden.

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