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Zahnheilkunde 1. Juni 2016

Fazit für die Praxis

• Planung und Durchführung einer Sinusbodenelevation erfordern eine umfassende Anamnese und eine subtile klinische Untersuchung, die durch die digitale Volumentomographie erleichtert wird.

• Auf der Basis der klinischen Untersuchung und Bildgebung sollte eine präoperative prothetische Planung erfolgen, die die Implantatposition und damit den Umfang der Augmentation definiert.

• Bei einem noch vorhandenen Restkieferknochen von ≥ 6,0 mm ist die indirekte krestale Sinusbodenelevation anwendbar.

• Bei größeren vertikalen Pneumatisationsdefekten empfiehlt sich eher der laterale Zugang.

• Die Versorgung der posterioren atrophen Maxilla mit zusätzlichen krestalen und horizontalen Defekten ist mit der alleinigen Technik der klassischen Sinusbodenelevation nicht zu beherrschen. In diesen Fällen müssen die oben beschriebenen Techniken mit den bekannten Verfahren der krestalen und lateralen Augmentation und bei dysgnathen Situationen mit entsprechenden Segmentosteotomien kombiniert werden.

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