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Sportmedizin 14. November 2014

Sport im Alter

Mit zunehmendem Alter wird aus medizinischer Sicht die Rolle präventiver Sportarten wichtiger. Ein gewisses Dilemma besteht darin, einerseits die Schonung des Bewegungs- und Stützapparats und andererseits Sport zum Abbau von Risikofaktoren zu empfehlen.

Den Bewegungs- und Stützapparat „schonenden“ sportlichen Aktivitäten wird häufig eine Präferenz gegenüber der Nützlichkeit für das kardiopulmonale und metabolische System eingeräumt.

Im Gegensatz zu jüngeren Menschen erleiden ältere Athleten seltener sportspezifische, traumatische Verletzungen. Ihrer altersbedingt reduzierten Physis stehen eine insgesamt reduzierte Risikobereitschaft, größere Erfahrung, ein geringerer Konkurrenzkampf und die Tendenz zu weniger verletzungsträchtigen Sportarten gegenüber. Auch akut traumatische Frakturen spielen unter den Verletzungsmustern älterer Athleten, trotz prinzipiell osteoporotisch bedingtem erhöhtem Frakturrisiko, eine untergeordnete Rolle. Dafür häufen sich beim älteren Athleten chronisch-degenerative Beschwerden. Zusätzlich treten unabhängige internistische und muskuloskelettale Probleme auf, die zur Anpassung der sportlichen Aktivitäten führen.

springermedizin.de, Apotheker Plus 9/2014

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