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Radiologie 1. Februar 2007

Magnetresonanztomographie und -spektroskopie am gesunden und kranken menschlichen Herzen

Die kardiale Magnetresonanzuntersuchung hat sich in den letzten Jahren zu einer vielversprechenden neuen Technik entwickelt. Technische Innovationen ermöglichen schnelle und qualitativ hochwertige Bildsequenzen, so dass vielfach bereits von einem neuen Goldstandard für die Evaluierung der kardialen Funktion, von morphologischen Details und von der Infarktgröße gesprochen wird. Die 31-Phosphor-Magnetresonanzspektroskopie (MRS) ist eine einzigartige in vivo Methode zur Untersuchung des humanen Hoch-Energiephosphat (HEP) Metabolismus. Die PCr/b-ATP Ratio wird dabei üblicherweise als Maß für den Energie-Metabolismus verwendet. Wir konnten verminderte PCr/b-ATP Werte bei Patienten mit Diabetes mellitus, Hypercholesterinämie und Hämochromatose beschreiben. Die Verwendung der Magnetresonanztechnologie zur Untersuchung des Einflusses der Ischämiezeit auf die regionale funktionelle Verbesserung der Myokardfunktion bei Patienten, welche im Rahmen eines akuten Myokardinfarktes mittels einer Primär-Angiographie behandelt worden sind, ist eine weitere vielversprechende Anwendung der kardialen Magnetresonanztomographie.

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