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Quo vadis Gerontopsychiatrie? Wege zu einem neuen

Die Zahl der älteren gerontopsychiatrisch Erkrankten steigt dramatisch. "The Big Three – Dementia, Depression, Delusion" fordern unser Versorgungssystem heraus. Derzeit leben 80 % der Betroffenen zu Hause, 5–8 % werden in Einrichtungen betreut. Es gibt wenig dazwischen. Was fehlt: Einrichtungsübergreifende Koordination, Kooperation, Bezugssysteme mit Gesamtverantwortung, Niederschwelligkeit, besonders in Abklärung und Beratung, Mobilität der psychischen Unterstützung, massive Unterstützung der Angehörigen und spezialisierte, abgestufte Angebote für verschiedene Lebensbereiche und Bedürfnisse. Eine Vision für eine integrierte Versorgung wird dargestellt, das Ineinandergreifen der privaten, mobilen und stationären Module dabei skizziert. Gleichzeitig werden die Probleme mit Überleitungen, Fortbildung und Fallbesprechung, Fachärzten, Helferkonferenzen und Mengengerüsten der Leistungen angesprochen. Lösungen werden angedacht und damit die Lösbarkeit dieser wichtigen gesellschaftspolitischen Aufgabe für die nächsten Jahrzehnte aufgezeigt.

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