zur Navigation zum Inhalt
 

Diagnostische und therapeutische Möglichkeiten bei PatientInnen mit einer Persönlichkeitsstörung unter Beachtung des Bindungsverhaltens

In dieser Arbeit wird auf die verschiedenen Bindungsmuster bei jugendlichen PatientInnen mit einer Persönlichkeitsstörung eingegangen. Da es im Moment noch wenige Testverfahren gibt, welche primär die Bindung bei Jugendlichen untersuchen, wird in diesem Zusammenhang eine abgewandelte, speziell für dieses Alter konzipierte Version des „Child Attachment Interview“ (CAI) vorgestellt. In bereits veröffentlichten Studien konnte gezeigt werden, dass Erwachsene mit einer Persönlichkeitsstörung (PS) häufiger ein unsicheres Bindungsmuster aufweisen als dies in der Allgemeinbevölkerung der Fall ist. Die Untersuchung erfolgte im Rahmen einer klinischen Studie; es wurden dabei 16 Patienten im Alter zwischen 12 und 17 Jahren (Durchschnittsalter 14,8 Jahre; SD 1,3), welche mit Verdachtsdiagnose einer PS auf die Kinder- und Jugendpsychiatrie des Allgemeinen Krankenhauses der Stadt Wien aufgenommen wurden, eingeschlossen. Außerdem wurde die Child Behavior Checklist mit den Clustern Internalisierend-Externalisierend angewendet. Schließlich sollen mögliche Therapieformen für Patienten mit einer Borderline-PS vorgestellt werden und aufgezeigt werden, inwieweit die Bindungsqualität in solchen Therapiekonzepten eine Rolle spielt.

Roland Grassl, Franziska Lodermeier, Andreas Karwautz, Henriette Löffler-Stastka, Psychotherapie Forum 1/2/2015

Volltext dieses Beitrags / entire article auf SpringerLink

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben